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Künstler und ihre Werke

Bronzeabguss "Der Gigant"

In der Eingangshalle befindet sich der Bronzeabguss der Plastik von Anton Hanak, die der bildende Künstler 1910 erschaffen hat.

Die Figur "der Gigant", auch Goliath genannt, hat viele Züge einer Selbstdarstellung Hanaks. Sie ist jedoch auch ein Symbol für den Kampf, der über das Alltagsmaß emporragt. 1945 wurde die Plastik durch Bomben teilweise zerstört. Der übrig gebliebene Torso wurde dadurch zum Mahnmal für die Verwundbarkeit des Menschen durch den Menschen.

Weitere sieben überlebensgroße Bronzefiguren sind in der Radetzkystraße und eine in der Vorderen Zollamtsstraße aufgestellt.

Edelstahlplastik "Flammende Fahnen"

Gero Schwanberg erschuf die Plastik mit dem Namen "Flammende Fahnen". Dieses Kunstwerk stellt einen Fächer mit "flammenden Fahnen" dar. Die neun einzelnen Fahnen sind aus Edelstahl gefertigt und stehen für die neun österreichischen Bundesländer.

Diese Plastik stand anfangs über dem Haupteingang auf dem Dach, aber wechselte 1993 ihren Standort. Nun steht sie auf einem Sockel am Hintereingang des Bundesamtsgebäudes Radetzkystraße.

Eine Plastik wird im Unterschied zu einer Skulptur (aus Stein gehauen) aus einer Masse modelliert und kann auch durch das Gießen schmelzbarer Stoffe entstehen.

Hanak: Über den Künstler

Anton Hanak (geboren 1875 in Brünn, gestorben 1934 in Wien) war ein Freund Gustav Klimts und Josef Hoffmanns sowie der Lehrer von Fritz Wotruba. Er studierte bei Edmund von Hellmer, einer Schlüsselfigur der Bildhauerkunst, der durch seine Lehren über Materialgerechtigkeit nicht nur Hanak, sondern auch Josef Müllner und Gustinus Ambrosi geprägt hat.

Die Kunstwerke von Anton Hanak im Bundesamtsgebäude

Bilder der Kunstwerke von Anton Hanak, die in der Radetzkystraße sowie in der Vorderen Zollamtsstraße aufgestellt wurden.


Fundstelle: http://www.bmvit.gv.at/ministerium/kontakt/radetzky/gestaltung/kunst/index.html
Stand: 04.12.2009