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Hybrid Commercial Vehicle: Demonstrator

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Ein Hybrid Commercial Vehicle
Rechte: Engineering Center Steyr GmbH

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Die Produktion
Rechte: Engineering Center Steyr GmbH

Verantwortliche Firma

Magna International gilt global gesehen als einer der größten und diversifiziertesten Zulieferer der Automobilindustrie. Das Engineering Center Steyr (ECS) GmbH & Co KG ist das sogenannte „Center of Excellence“ für weltweite Entwicklungsdienstleistungen innerhalb Magna Powertrain und Magna International.

Projekt

Das Projekt “Hybrid Commercial Vehicle: Demonstrator” (HyDem), ein Innovationsprojekt des Engineering Center, MAGNA Powertrain, wurde im Jahr 2008 im Engineering Center Steyr (ECS) im Rahmen einer Innovationsoffensive gestartet.

Das Ziel des Projektes ist von Beginn an ein ökonomisch und ökologisch erfolgreiches Nutzfahrzeug als Leuchtturm einer neuen Nutzfahrzeuggeneration darzustellen. Das Projekt wurde mit einer Studie begonnen, in der verschiedene Fahrzeugklassen mit den unterschiedlichsten Hybridarchitekturen (parallel, seriell, powersplit hybrid und Mischformen) gegenübergestellt wurden und sich so ideale Kombinationen herauskristallisierten. Nach einer Analyse der damaligen Marktchancen stellte sich ein Fahrzeug im typischen Verteilerverkehr-Einsatz mit einem relativ hohen Hybridisierungsgrad als ideal heraus.

Auf Grund der guten Balance zwischen Kosten und Nutzen wurde ein Parallelhybrid-Layout gewählt. Um den rein elektrischen Betrieb des Fahrzeuges darstellen zu können wurden die drei Hauptnebenaggregate ebenfalls elektrifiziert. Das Fahrzeug ist ein erfolgreiches Beispiel, wie durch mit Bedacht ausgewählten neuen Technologien die Nutzfahrzeuge der Zukunft mit zumindest gleichbleibenden oder leicht sinkenden Gesamtbetriebskosten (TCO) dargestellt werden können.

Was macht diese Einreichung besonders innovativ?

Der wesentliche Unterschied zu den bestehenden Lösungen ist die Möglichkeit des rein elektrischen Fahrens mit einem schweren Nutzfahrzeug, was einerseits neue Möglichkeiten für den Fahrzeugbetreiber (Einfahren in umweltsensible Zonen, Betriebshallen, Verladen von sensiblen Produkten), aber auch eine höhere Energieeffizienz des Fahrzeuges mit sich bringt.

Die weiteren wesentlichen Unterschiede liegen vor allem in der Verwendung eines bestehenden Seriennutzfahrzeuges als Basis, wodurch dem Projekt viele Beschränkungen auferlegt wurden, jedoch die Umsetzungschancen in einer Serie bei Kunden wesentlich erhöht und in der von Anfang an Kosten getriebenen Entwicklung. Welche die Entwicklung eines in naher Zukunft ökonomisch sinnvoll zu verwirklichenden hybriden Nutzfahrzeuges zur Folge hat.

Kontakt

Engineering Center Steyr GmbH & Co KG
DI Peter Astl
Steyrer Straße 32
4300 St. Valentin



Fundstelle: http://www.bmvit.gv.at/ministerium/staatspreis/mobilitaet2011/nominierte/hcv/hcv.html
Stand: 22.11.2011