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Bioökonomie - Eine Strategie für Österreich

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Titelblatt
Rechte: BMVIT

Die vorliegende Bioökonomiestrategie gibt Orientierung für alle bioökonomierelevanten Handlungsfelder bis 2030. Aufbauend darauf wird Anfang 2019 mit der Erstellung eines Aktionsplans für Bioökonomie begonnen, der sich an alle relevanten Akteurinnen und Akteure in diesem Bereich richtet. Die besondere Herausforderung ist, unter Berücksichtigung bestehender Programme sowie Beteiligung aller relevanten Stakeholder, die Implementierung der in der Bioökonomiestrategie identifizierten Themen schnellstmöglich voranzutreiben.

Bioökonomie steht für ein Wirtschaftskonzept, das fossile Ressourcen (Rohstoffe und Energieträger) durch nachwachsende Rohstoffe in möglichst allen Bereichen und Anwendungen ersetzen soll. Sie umfasst alle industriellen und wirtschaftlichen Sektoren, die biologische Ressourcen produzieren, ver- und bearbeiten oder nutzen. Die Bioökonomie bietet damit die große Chance, globalen Herausforderungen wie dem fortschreitenden Klimawandel, der Lebensmittel- und Wasserknappheit oder den zunehmenden Umweltbelastungen zu begegnen und gleichzeitig die ökonomische Entwicklung zu stärken. Um den Schritt hin zur Umsetzung der bisher wissensbasierten Bioökonomie – unter Einbindung der relevanten Stakeholder und unter Nutzung aller politischen Instrumente – zu machen, hat sich die Bundesregierung im Regierungsprogramm und der #mission2030 vorgenommen, eine Strategie für Bioökonomie in Österreich zu erstellen. Diese österreichische Bioökonomiestrategie soll einen wesentlichen Eckpfeiler der Klima- und Energiestrategie darstellen und die Dekarbonisierung des Wirtschaftssystems unterstützen.

Für die Forschungs- und Innovationspolitik sind Aspekte der Bioökonomie schon lange ein wichtiger Schwerpunkt. Bioenergieforschung sowie die Frage, wie unsere Wirtschaft innovative Produkte und Produktionsprozesse auf Basis nachwachsender Rohstoffe realisieren kann, stehen seit vielen Jahren im Fokus vieler FTI-Initiativen. Für den Standort Österreich wird vor allem die Bedeutung der sogenannten biobasierten Industrie in Zukunft noch stark steigen. Bei zielgerichteter Weiterentwicklung und entsprechendem Ausbau wird die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen und Energieträgern reduziert, während gleichzeitig die Wertschöpfung beispielsweise für Chemieprodukte, Verbundstoffe, Treibstoffe oder Energie in der Region verbleibt.



Fundstelle: http://www.bmvit.gv.at/service/publikationen/innovation/energieumwelttechnologie/biooekonomiestrategie/biooekonomiestrategie.html
Stand: 15.03.2019