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Forschungs- und Technologiebericht 2002

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Titelbild
Rechte: bmvit

Lagebericht gemäß Paragraf 8 (1) Forschungsorganisationsgesetz (FOG) über die aus Bundesmitteln geförderte Forschung, Technologie und Innovation in Österreich

Der Forschungs- und Technologiebericht 2002 des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) und des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur (mit 1. März 2007 Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung BMWF) enthält eine fundierte, auf Indikatoren beruhende, Darstellung des österreichischen Forschungs-, Technologie- und Innovationssystems, auch im internationalen Vergleich. Er gibt weiters einen Überblick über die wesentlichsten forschungs- und technologiepolitischen Entwicklungen.

Der österreichische Forschungs- und Technologiebericht erscheint mit der vorliegenden Ausgabe inzwischen zum vierten Mal. Zum zweiten Mal legen die Bundesministerien einen gemeinsamen Bericht gemäß Forschungsorganisationsgesetzes vor. An der Intention des vorliegenden Lageberichts, ausgearbeitet im Rahmen des Politikberatungsprogramms TIP1, hat sich wenig geändert: die Fundierung der technologie- und forschungspolitischen Debatte mit Hintergrundinformationen, die sowohl die Entwicklung Österreichs anhand zentraler Indikatoren darstellen und interpretieren, als auch die heimische Position im europäischen und OECD-Kontext aufzeigen sollen. Der Bericht wendet sich damit sowohl an Politik und Verwaltung, als auch an die Wirtschaft, Wissenschaft und die interessierte Öffentlichkeit.

Was hat sich nun seit Erscheinen des ersten Technologieberichts geändert? Zunächst haben die meisten Befunde, die in den letzten Jahren zum österreichischen Innovationssystem gemacht wurden, weiterhin Gültigkeit. Weiterhin ist der niedrige Finanzierungsanteil des Unternehmenssektors sowie ein relativ großer Anteil des Hochschulsektors bei den Forschungsausgaben charakteristisch für das österreichische Innovationssystem. Vergleiche mit anderen Industrieländern zeigen jedoch, dass vor allem der Unternehmenssektor für die größte Dynamik bei den Ausgaben für Forschung- und Entwicklung (F&E) im letzten Jahrzehnt sorgte. Die vorhandene Industriestruktur in Österreich kann demnach nach wie vor als eine strukturelle Schwäche auf dem Weg zu einer wissensbasierten Gesellschaft interpretiert werden. Dennoch zeigt sich, dass aufgrund der Maßnahmen des öffentlichen Sektors die F&E-Ouote in den letzten Jahren konstant gestiegen ist und mittlerweile EU-Durchschnitt erreichen konnte.

Verfügbarkeit der Publikation



Fundstelle: http://www.bmvit.gv.at/service/publikationen/innovation/forschungsberichte/ft_bericht02/ft_bericht02.html
Stand: 16.06.2017