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Handbuch Gender in Forschungs- und Technologieprogrammen des bmvit.

Zur Umsetzung von Gender Mainstreaming für FTE-Programme

Das Handbuch "Gender in den Forschungs- und Technologieprogrammen des BMVIT" wurde basierend auf einer Untersuchung zur Repräsentanz von Frauen in Programmen des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) im Rahmen von FEMtech-Technologieprogrammen entwickelt.

Ziel des Handbuches ist es, bei Programmverantwortlichen und im Programmmanagement das Bewusstsein für Gender Mainstreaming zu stärken und Strukturen in der Durchführung von forschungs- und technologiepolitischen Programmen zu verändern. Das Handbuch ist eine nützliche Arbeitshilfe mit Handlungsanleitungen zur Umsetzung von Gender Mainstreaming für FTE Programme. In kompakter Weise wird erläutert, wie Genderaspekte in alle Bereiche eines Programms, von der Konzeption bis hin zur Veröffentlichung der Ergebnisse, integriert werden können.

Hintergrundinformation zu Gender Mainstreaming als argumentative Unterschützung

Gender Mainstreaming bedeutet, die Gleichstellung von Frauen und Männern als Querschnittsaufgabe in allen Politikfeldern, Aktivitäten und Maßnahenbereichen zu integrieren.

Gender Mainstreaming wurde 1998 als Strategie von der Europäischen Union (EU) im Vertrag von Amsterdam beschlassen. Die Gemeinschaft fördert die Beseitigung von Ungleichheiten und die Gleichstellung von Frauen und Männer.
In Österreich gibt es sowohl auf Bundesebene als auch auf der Ebene der Länder verschiedenste Umsetzungsstrategien und -maßnahmen.

Leitfaden zur sprachlichen Gleichstellung in den FTE-Programmen

Gerade in den technologieorientierten Forschungsprogrammen sind Frauen deutlich unterrepräsentiert. Neben vielfältigen anderen Maßnahmen ist die sprachliche Gleichstellung Grundvoraussetzung, um die Chancengleichheit zu verbessern. Die Sprache spiegelt gesellschaftliche Werthaltungen und Gegebenheiten wider. Es ist besonders wichtig, in der sprachlichen Formulierung, beide Geschlechter gleichermaßen zu berücksichtigen.

In diesem Leitfaden werden leicht umsetzbare und praxisnahe Anleitungen zur sprachlichen Gleichbehandlung von Frauen und Männern aufgezeigt.

Leitfaden zur gendersensible Durchführung von Veranstaltungen in FTE-Programmen

Dieser Leitfaden unterstützt Programmverantwortliche, Programmmanagerinnen und -manager sowie Projektnehmerinnen und -nehmer des Bundesministerums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) bei der Konzeption und Durchführung ihrer Vorhaben im Sinne des Gender Mainstreaming. Neben der eigentlichen Veranstaltungsausrichtung bezieht sich der Leitfaden auch auf die Gestaltung von Tagungsunterlagen und vergleichtbaren Materialien.

Der Leitfaden ermöglicht so eine rasche und einfache Überprüfung von Veranstaltung hinsichtlich der gendersensiblen Gestaltung und dient hier insbesondere der Förderung von Frauen.

Erhöhung der Präsenz von Wissenschaftlerinnen in technischen Projekten

Diese Studie befasst sich mit der Situation der Frauen in hochdotierten, technischen Projekten, denn es bemühen sich nur wenige Frauen um Förderungen und besetzen auch nur vereinzelt wissenschaftliche Leitungsfunktionen.

Paradebeispiele sind die Impulsprogramme sowie die Kplus-Zentren, die vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) gemeinsam mit anderen Trägern ausgeschrieben und betreut werden. So sind in diesen Programmen rund 10 bis 15 Prozent wissenschaftliche Mitarbeiterinnen tätig. Etwa 5 Prozent haben wissenschaftliche Leitungsfunktionen, wobei es Programme ohne eine einzige wissenschaftliche Mitarbeiterin gibt.



Fundstelle: http://www.bmvit.gv.at/service/publikationen/innovation/humanpotenzial/index.html
Stand: 10.05.2019