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Im Land der Schlüsseltechnologien

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Deckblatt Broschüre - Im Land der Schlüsseltechnologien
Rechte: AIT/Mürling

Österreichische Technologieplattformen im Portrait

Die Interventionsoptionen der öffentlichen Hand zur Stärkung von Schlüsseltechnologien sind vielfältig. Ein ganz wesentlicher Ansatz, Produkt- und Prozessinnovationen, neue technologische Verfahren oder Systeme zu fördern, besteht aber auch darin, die handelnden AkteurInnen (entlang der Wertschöpfungsketten oder der Entwicklungs- und Innovationsprozesse) zusammenzubringen und ihnen einen strukturierten und intensiven Austausch zu ermöglichen. Den Rahmen dafür bilden die Innovations- oder Technologieplattformen.

Der Begriff Schlüsseltechnologien (Englisch: Key Enabling Technologies oder KETs) wurde im Umfeld des 7. Forschungsrahmenprogramms der EU von ExpertInnen der Europäischen Kommission aus der Taufe gehoben. Seine Forcierung im Themenportfolio der EU-Programme hatte das Ziel, durch die intensivierte Anwendung dieser wissensintensiven KETs in Produkten, Prozessen oder Dienstleistungen Wettbewerbsvorteile zu erzielen und so die europäische Hightech-Industrie auf Dauer am Weltmarkt in führender Rolle zu positionieren. Auch für den nächsten Zyklus im Rahmen des derzeitigen EU-Programms Horizon 2020 und des nächsten Forschungsrahmenprogramms der EU-Kommission – Horizon Europe – haben die angesprochenen Schlüsseltechnologien der Zukunft 1 höchste Relevanz für industrielle Innovationen im Bereich IKT, Produktion und Nanotechnologie.

Die Interventionsoptionen der öffentlichen Hand zur Stärkung der KETs sind vielfältig. Ein ganz wesentlicher Ansatz, Produkt- und Prozessinnovationen, neue technologische Verfahren oder Systeme zu fördern, besteht aber auch darin, die handelnden AkteurInnen (entlang der Wertschöpfungsketten oder der Entwicklungs- und Innovationsprozesse) zusammenzubringen und ihnen einen strukturierten und intensiven Austausch zu ermöglichen. Den Rahmen dafür bilden die Innovations- oder Technologieplattformen.

Diese Plattformen sind Instrumente zur Verbesserung der Selbstorganisation von bestehenden Communities oder – vor allem in Bezug auf „emerging topics“ – hybriden Akteursgruppen und Sektoren. Trotz Unterstützung staatlicherseits sollen sie von einem starken Bedürfnis der AkteurInnen nach Selbstorganisation getragen sein. Den Plattformen sollen möglichst breite, heterogene und repräsentative Institutionen oder Stakeholder (Unis, Forschungseinrichtungen, Industrie, NGOs, Intermediäre, Interessenverbände, öffentliche Einrichtungen usw.) angehören, die ihre vielfältigen Aktivitäten auch finanziell mittragen (etwa durch Mitgliedsbeiträge). Sie sind in der Regel als Vereine organisiert und gewährleisten durch ihre Struktur (Vorstand, Präsidium usw.) eine neutrale Ausrichtung ihrer Aktivitäten.

Lesen Sie hier die Portraits österreichischer Technologieplattformen, die unter Beweis stellen, wie weit sich der Hochtechnologie-Standort Österreich in den letzten Jahren entwickelt hat:



Fundstelle: http://www.bmvit.gv.at/service/publikationen/innovation/produktion/technologieplattformen_portrait/technologieplattformen_portrait.html
Stand: 29.05.2019