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Bedarfs- und Akzeptanzanalyse

Titelblatt zur Bedarfs- und Akzeptanzanalyse
Titelblatt
Rechte: bmvit

Für eine Weiterbildungseinrichtung im Bereich der Breitbandversorgung

Eine solide Breitbandanbindung ist Voraussetzung für eine positive Entwicklung Österreichs. Ein genereller Ausbau der Breitbandverbindungen ist wichtig für das Wirtschafts- und Sozialleben, die Arbeit und die Ausbildung. Die Analyse zeigt, dass durch den Ausbaubedarf auch ein Bedarf an Fachkräften in Österreich besteht. In Bezug auf die Beschäftigtenzahlen des Beobachtungszeitraums ist dieser Bedarf insbesondere im Telekommunikationsbereich zu sehen. Der Bausektor profitiert nur in speziellen Teilsegmenten von dieser Entwicklung.

Gerade jene Wirtschaftsklassen, die vom Beschäftigungszuwachs profitieren, weisen ein tendenziell überdurchschnittliches Qualifikationsniveau auf, wobei Maturaabschlüsse und insbesondere Hochschulabschlüsse als höchste abgeschlossene Ausbildung häufiger vertreten sind als im österreichischen Durchschnitt. Auch die allgemeine Entwicklung weist in Österreich auf ein Ansteigen des allgemeinen Qualifikationsniveaus hin. Die Lehrberufe sind in dieses Spektrum nur unter Berücksichtigung eines hohen Differenzierungsgrades einzuordnen, da spezifische Lehrberufe beispielsweise in Kombination mit einer Zusatzausbildung durchaus dem Trend zur Höherqualifizierung entsprechen können.

Die Analyse wurde im November von 3s Unternehmensberatung GmbH im Auftrag des bmvit durchgeführt. Die Bedarfs- und Akzeptanzanalyse setzt sich aus vier Erhebungsteilen zusammen:

  • Arbeitsmarktanalyse ist eine quantitative Darstellung des Arbeitsmarkts für künftige Absolventinnen und Absolventen eines Aus- oder Weiterbildungsangebots im Bereich Breitband anhand der verschiedenen möglichen Berufsbilder, Arbeitsfelder und Qualifikationsprofile. Außerdem werden arbeitsmarktrelevante Trends und Entwicklungen in Österreich und der Europäischen Union (EU-28) beschrieben.

  • Für die Bedarfsanalyse zu einem neuen Weiterbildungsangebot im Breitbandbereich in Österreich wurden im Februar und März 2016 leitfadengestützte Interviews mit 28 Expertinnen und Experten aus relevanten Unternehmen und Institutionen durchgeführt. Die Fragen bezogen sich unter anderem auf Trends und Entwicklungen innerhalb der Branche, auf geforderte Qualifikationen, die Einschätzung des Bedarfs an einem neuen Weiterbildungsangebot sowie dadurch abzudeckende Themenfelder.

  • In der Kohärenzanalyse wurde das bestehende Aus- und Weiterbildungsangebot im Breitbandsektor analysiert. Die Zahl der Aus- und Weiterbildungen, bei denen dies der Fall ist, variiert je nach konkreter Art des Angebots stark. Aufgrund der noch relativen offenen inhaltlichen Ausrichtung des geplanten Aus- und Weiterbildungsangebots im Breitbandbereich wurde eine breit angelegte und umfangreiche Recherche über alle Arten von Ausbildungsangeboten hinweg durchgeführt.

  • Die Akzeptanzanalyse stellt die Nachfrageentwicklung von Aus- und Weiterbildungsangeboten aus dem Breitbandbereich dar. Als primäres Einzugsgebiet wird für Angebote im Bereich der beruflichen Erstausbildung Österreich definiert. Bei beruflichen Weiterbildungen wird neben Österreich auch (Süd-)Deutschland und die Schweiz hinzugerechnet; bei Studiengängen mit englischer Unterrichtssprache kann (theoretisch) der gesamte EU-Raum als Einzugsgebiet angesehen werden, wenngleich von einem Fokus auf die Österreich umgebenden Nachbarstaaten ausgegangen werden kann. Die Zielgruppen setzen sich aus Bauverantwortlichen, politischen Entscheidungsträgerinnen/Entscheidungsträger, Technikerinnen/Techniker sowie Maturantinnen/Maturanten beziehungsweise angehenden Technik-Studierenden zusammen. Mit Ausnahme der beruflichen Weiterbildungen gelten je nach Angebotsart rechtliche Zugangsvoraussetzungen, welche beachtet werden müssen.

[Erschienen 2016, Wien, 122 Seiten, Herausgeber: bmvit, Stabstelle "Informations- und Kommunikationsinfrastruktur"]

Verfügbarkeit der Publikation:



Fundstelle: http://www.bmvit.gv.at/service/publikationen/telekommunikation/bedarfsakzeptanzanalyse/bedarfsakzeptanzanalyse.html
Stand: 12.02.2018