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Ideen für mehr Rücksichtnahme im Straßenverkehr

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Titelblatt
Rechte: bmvit

Der zwischenmenschliche Umgang im Straßenverkehr wird zunehmend Ausgangspunkt für mitunter heftige Diskussionen über das rücksichtslose Verhalten von Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer. Infolge dieser Entwicklung und zur Erhöhung des allgemeinen Verkehrssicherheitsniveaus wurde auf Vorschlag des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) im Rahmen der im Mai 2011 veröffentlichten Novelle der Straßenverkehrsordnung ein Rücksichtnahmegebot als Ergänzung zum Vertrauensgrundsatz rechtsverbindlich verankert.

Das Rücksichtnahmegebot gilt für alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer. Der vorliegende Ratgeber konzentriert sich jedoch auf den Radverkehr, da dessen Bedeutung laufend zunimmt. Diese Zunahme ist auch aufgrund der umweltfreundlichen Eigenschaften des Verkehrsmittels Fahrrad, seiner Energie- und räumlichen Effizienz und der gesundheitsfördernden Wirkung als besonders positiv einzustufen. Die Verbesserung der Bedingungen für den Radverkehr genießt daher besonders hohe Priorität in der Mobilitätspolitik.

Der Ratgeber stellt einerseits Situationen dar, wie sich am Verkehr teilnehmende Personen gegenüber Radfahrenden rücksichtsvoll verhalten können. Andererseits sind auch Beispiele angeführt, wie Radfahrende selbst das Rücksichtnahmegebot mit Leben erfüllen können. In diesem Zusammenhang erscheint der Hinweis bedeutsam, dass es die Radfahrerinnen/Radfahrer, die Fußgängerinnen/Fußgänger, oder die Autofahrerinnen/Autofahrer nicht gibt. Wir alle beteiligen uns je nach Zeit, Verkehrszweck und sonstigen Rahmenbedingungen mit verschiedensten Fortbewegungsmitteln am Verkehrsgeschehen und sollten daher nicht vergessen, bei konfliktträchtigen Situationen durch Einfühlungsvermögen, Respekt und Verständnis auf das Verhalten der Mitmenschen zu reagieren. Schließlich können die Rollen schon morgen bereits wieder vertauscht sein.

In diesem Sinne hoffen wir, Ihnen wertvolle Anregungen geben zu können, wie Sie selbst dazu beitragen können, den Aufenthalt im Straßenverkehr für sich selbst und Ihre Mitmenschen angenehmer und sicherer zu gestalten.

[Erschienen 2011, Wien; Informationsbroschüre: 13 Seiten; Herausgeber: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit), Abteilung II/Infra 4 Gesamtverkehr].

Verfügbarkeit der Publikation:

Im Anschluss ist die Studie in elektronischer Form zur Einsicht bereit gestellt.



Fundstelle: http://www.bmvit.gv.at/service/publikationen/verkehr/fuss_radverkehr/ruecksicht/ruecksicht.html
Stand: 15.11.2017