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Intelligente Energiesysteme

Vor dem Hintergrund der nationalen und internationalen Bestrebungen zur Verringerung der CO2 Emissionen, der verstärkten Integration erneuerbarer Energieträger, Steigerung der Effizienz des Energiesystems und dem Wunsch nach einer erhöhten Energieunabhängigkeit gelten intelligente Systemlösungen als Schlüssel zur Entwicklung der Energieversorgung in Richtung Nachhaltigkeit.

Aktuellen und zukünftigen Herausforderungen wie beispielsweise die schwankende Stromerzeugung durch erneuerbaren Energieträger, zunehmende dezentrale Stromerzeugung und -speicherung sowie die verstärkten Nachfrage nach Energiedienstleistungen auf Basis elektrischen Stroms soll mittels der Entwicklung und des Einsatzes von Smart Grids begegnet werden können.

Die Entwicklung von Smart Grids umfasst - den internationalen Diskussionen folgend - auch Fragen des überregionalen Zusammenspiels und der Rückwirkungen von neuen Entwicklungen im Verteilernetz auf die Transport-Ebene.

Die zu entwickelnden Smart Grids Lösungen sollen folgenden Zielsetzungen dienen:

  • Weiterentwicklung der Elektrizitätsinfrastruktur als Basis für die Erreichung der politischen Ziele in Richtung Nachhaltigkeit.
  • Bestmögliche Integration erneuerbarer Energieträger und dezentraler Erzeugung.
  • Steigerung der Effizienz im Energiesystem und Optimierung der Infrastruktur.
  • Flexibilisierung der Nachfrage.
  • Ermöglichung neuer Technologien - Smart Services, Elektromobilität.
  • Unterstützung der Entwicklung von Energieregionen der Zukunft, die einen hohen Anteil an Eigenversorgung anstreben.

Um diesen zukunftsträchtigen Forschungsbereich weiterzuentwickeln ist das BMVIT in zahlreichen internationalen Aktivitäten involviert. Das Net ERA-Net Smart Energy Systems (Koordination BMVIT) ist eine Kooperationsplattform unterschiedlicher Europäischer Länder und Forschungsprogramme. Im Rahmen der Internationalen Energieagentur nimmt Österreich am Aktionsnetzwerk "Intelligente Energiesysteme": International Smart Grid Action Network (ISGAN) teil. ISGAN ist ein multilaterales, 20 Mitglieder zählendes Netzwerk zur Förderung und Entwicklung des Einsatzes von Smart Grids. Des Weiteren wurde eine D-A-CH-Kooperation abgeschlossen. Deutschland, Österreich und die Schweiz haben dabei beschlossen bei der Förderung der Forschung und Entwicklung im Bereich von IKT-basierten Energiesystemen der Zukunft zusammen zu arbeiten. Die Kooperation umfasst die Entwicklung und Erprobung von Einführungsstrategien für Smart Grids.

Ansprechpartner im BMVIT:

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Radetzkystraße 2, 1030 Wien
Ing. Michael Hübner
Telefon: +43 (0) 1 711 62 Durchwahl 652922
E-Mail: michael.huebner@bmvit.gv.at

Weitere Informationen zum Themenbereich Smart Grids finden Sie auf unserer Programmwebsite, Informationen zu laufenden Ausschreibungen im Bereich Smart Grids, auf den Seiten von Klimafonds und FFG:

Inhaltlicher Stand: 20.05.2019