Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu.

Mobilität

Potenziale von "Linking Services" in der Gütermobilität

Diese F&E-Dienstleistung hatte das Ziel, aktuelle Rahmenbedingungen in der Gütermobilität für die Einführung des Konzepts "Linking Services" zu erheben. Dabei wurden vor allem Barrieren, Potenziale, aber auch nichtregulative Incentives für den Zugang zu Daten in der Transportwirtschaft und Logistik sowie Businessmodelle für die kooperative Daten- und Informationsnutzung in dieser Branche analysiert.

Der Begriff "Linking Services" definiert ein Konzept, das die Einführung von standardisierten Schnittstellen (OpenAPIs) und von neuen Services vorsieht, deren Aufgabe die Verknüpfung (Verlinkung) von einzelnen Lösungen beziehungsweise von am Markt angebotenen einzelnen Services zum Beispiel für Transportplanung, Transportabwicklung, Disposition, Frachtenbörsen, B2B und B2C-Services, etc. ist. Damit könnte eine Grundlage für die Integration von Insellösungen in Bezug auf die Abwicklung von Transporten geschaffen und die Effizienz im Transportsektor durch die Nutzung von damit geschaffenen Synergien gesteigert werden. Des Weiteren könnte so der Grundstein für vernetzte Logistiksysteme (z. B. im Sinne des Konzepts des "Physical Internet") gelegt werden.

Automatisierung und Digitalisierung: Berufsbilder/Chancen im Mobilitätssektor

Die Studie "Berufsbilder und Chancen für die Beschäftigung in einem automatisierten und digitalisierten österreichischen Mobilitätssektor 2040" beschäftigte sich vor dem Hintergrund einer zunehmenden Automatisierung und Digitalisierung mit den sich abzeichnenden und kommenden Veränderungen in den für den österreichischen Mobilitätssektor relevanten Berufsbildern bis zum Jahr 2040, sowie den daraus resultierenden Chancen und Risiken für die Beschäftigung und Qualität der Arbeit.

Zur Analyse wurden drei Szenarien ("Vorwärts 2040", "Lokales Leben", "Digitale Kluft") mit dem Zeithorizont 2040 entwickelt, die mit verschiedensten Stakeholdern aus allen Verkehrsträgern sowie des Güter- und Personenverkehrs diskutiert und bewertet wurden. Die Diskussion und Bewertung der drei zum Teil gegensätzlichen Szenarien hat viele Parallelen zwischen den Szenarien illustriert, sodass ein Szenarioübergreifendes Gesamtbild für die Zukunft von Beschäftigung, Berufsbilder, Kompetenzen, Qualität der Arbeit und Gender im Mobilitätssektor gezeichnet werden konnte. Aus diesen Erkenntnissen wurden konkrete Handlungsfelder für Politik und Interessensverbände (Mobilitäts- und Verkehrspolitik, FTI-Politik, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, Bildungspolitik) sowie für Unternehmen abgeleitet.

Forschungsagenda und Roadmap Mobilität der Zukunft - Personenmobilität 2018

Die Forschungsagenda beschreibt die themenspezifische Programmmission im Themenfeld "Personenmobilität innovativ gestalten" und legt die Themenkomplexe und Programmmaßnahmen für zukünftige Forschung fest.

SozA Ergebnisbericht

Soziale und organisatorische Auswirkungen zunehmender Automatisierung im österreichischen Güterverkehrssystem

Im Rahmen dieser F&E-Dienstleistung wurden die Auswirkungen der Automatisierung auf den Straßengüterverkehr und Schienengüterverkehr und die Verteilung der Verkehrsleistung auf diese beiden Verkehrsträger anhand unterschiedlicher Szenarien bis 2045 abgeschätzt und darauf aufbauend sowohl forschungs-, technologie- und innovationspolitische als auch verkehrspolitische Maßnahmen abgeleitet.

Die Analysen erfolgten basierend auf der Erhebung der technologischen, rechtlichen, organisatorischen und sozialen Rahmenbedingungen in Form von ExpertInnen-Interviews und einer vertiefenden Literaturanalyse. Die Bewertung des Grades und der künftigen Entwicklung als auch Auswirkungen der Automatisierung erfolgte auf Basis der Transportkettenkomponenten mithilfe von Szenarien mit den Zeithorizonten 2025, 2035 und 2045. Für die Wirkungsanalyse wurden die zu erwartenden Veränderungen bei Transportkosten, Transportzeit und Transportqualität durch die unterschiedlichen Automatisierungstendenzen bei den einzelnen Transportkettenkomponenten betrachtet. Im Rahmen der ExpertInneninterviews und der Bewertung der künftigen Entwicklung der Automatisierung im Güterverkehr wurden die Handlungsempfehlungen identifiziert. (Durchgeführt im Rahmen von "Mobilität der Zukunft" von AIT Austrian Institute of Technology und Herry Consult von März 2017 bis Juni 2018)

Güter, Logistik und die Genderperspektive

Das Projekt befasste sich auf zwei Ebenen mit der Genderrelevanz in der Gütermobilität und Logistik. Zum einen wurden Forschungsprojekte, Forschungsfelder und wissenschaftliche Publikationen analysiert, um zu prüfen, inwiefern Personen, deren spezifischen Ansprüche und Bedürfnisse sowie eine inhaltliche Aufbereitung der Genderrelevanz in der Forschung bereits berücksichtigt werden. Zum anderen wurden Unternehmen und Organisationen aus der Gütermobilitäts- und Logistikbranche betrachtet und untersucht, inwieweit die von Frauen eingebrachten Kompetenzen zu Innovationen in Geschäftsmodellen, Forschung und Unternehmensführung geführt haben und inwieweit Gleichstellungsstrategien in Unternehmensstrukturen in der Gütermobilitäts- und Logistikbranche bereits umgesetzt sind.

Um ForscherInnen sowie VertreterInnen der Gütermobilitäts- und Logistikbranche konkret bei der Berücksichtigung von Genderaspekten innerhalb von Forschungsprojekten und auch in den Organisationen selbst zu unterstützen, wurde ein Excel-Tool auf Grundlage der Ergebnisse der F&E-Dienstleistung EXCHANGES entwickelt. Das Tool soll dazu beitragen, Entscheidungsträgerinnen und -trägern den Mehrwert der Genderperspektive und der gelebten Vielfalt in Unternehmen und Projekten zu vermitteln. (F&E-Dienstleistung im Rahmen von Mobilität der Zukunft, durchgeführt von B-NK GmbH in Kooperation mit der BOKU - Institut für Verkehrswesen & Institut für Produktionswirtschaft und Logistik)

Tool - Wirkungsfolgenabschätzung Gütermobilität

Tool für die verbesserte Wirkungsfolgenabschätzung kausaler Wirkungszusammenhänge in der Gütermobilität in Ballungszentren

Ziel der Forschungs- und Entwicklungsdienstleistung war die Erforschung kausaler Wirkungszusammenhänge in der Gütermobilität in Ballungszentren für eine verbesserte Wirkungsfolgenabschätzung. Dabei wurden die Interaktion zwischen gütermobilitätsrelevanten öffentlichen Maßnahmen und direkten und indirekten Wirkungen im urbanen Raum analysiert und in einem Tool dargestellt. Das Tool richtet sich vorrangig an Städte. Dort soll es Diskussionsprozesse rund um den städtischen Güterverkehr unterstützen. Das Tool begleitet ein Handbuch, welches neben Gebrauchshilfen auch Informationen über den Aufbau des Tools und die dem Tool zugrundeliegenden Annahmen enthält.

Die Forschungs- und Entwicklungsdienstleistung wurde im Rahmen des Forschungs-, Technologie- und Innovationsprogramms Mobilität der Zukunft im Themenfeld Gütermobilität finanziert und von ECONSULT Betriebsberatungsges.m.b.H. gemeinsam mit HERRY Consult GmbH im Zeitraum von März 2017 bis Februar 2018 durchgeführt.

F&E Potenziale in den Luftfrachtprozessen in Österreich

2010 wurden in Österreich 245.944 Tonnen Fracht und 12.495 Tonnen Post mit dem Flugzeug transportiert. Bis zum Jahr 2030 ist mit einer Verdoppelung des Luftfrachtverkehrs zu rechnen. Der Transport der Güter mit dem Flugzeug stellt jedoch nur einen Teil der Transportkette dar und muss mit dem Vor- und Nachlauf auf den Verkehrsträgern des Oberflächenverkehrs abgestimmt werden.
Durch den Luftfrachtverkehr können Unternehmen ihre Produkte auf der ganzen Welt jederzeit verfügbar machen, ohne hohe Lagerbestände vorhalten zu müssen. Die Transportzeiten sind auf dem Luftweg kurz, jedoch ist die prozessuale Abwicklung der gesamten Transportkette vom Versand bis zum Empfang entscheidend für die Transportqualität.

In der F&E-Dienstleistung wurden folgende Fragstellungen und darauf aufbauend Lösungsansätze und -ideen behandelt:

  • Welche Defizite, Lücken, Probleme und Herausforderungen gibt es im Bereich der Luftfrachtprozesse in Österreich?
  • Welche konkreten Schnittstellen in der Transportkette sind betroffen?
  • Wie kann diesen Defiziten, Lücken, Problemen und Herausforderungen mit F&E begegnet werden?
  • Welche Potenziale könnten dadurch entstehen?
  • Welche Akteure müssten einbezogen werden, um diese Potenziale zu heben?
  • Welche visionären Konzepte gibt es an der Schnittstelle Güterverkehr/Logistik und Luftfahrt?
  • Welche visionären Konzepte sollten durch F&E weiter verfolgt werden?
  • Welche Rahmenbedingungen (technisch, organisatorisch, rechtlich) müssen dabei beachtet werden?

Österreichische FTI-Kompetenzen zu Physical Internet

Ziel der Kurzstudie war (1) die Erhebung des Stands der Innovation zu Physical Internet in Österreich, die (2) Erhebung der Kompetenzen der österreichischen Akteure im Forschungsschwerpunkt Physical Internet und (3) die Einordnen der Erkenntnisse aus (1) und (2) in die europäische und ggf. internationale Forschungslandschaft sowie (4) das Aufzeigen von Stärken, Schwächen und Chancen im Forschungsfeld Physical Internet für Österreich.
Die Kurzstudie wurde vom AIT (Austrian Institute of Technology GmbH, Center for Innovations Systems and Policy) im Zeitraum von April bis August 2017 durchgeführt.

Leistungsfähigkeit von F&E im österreichischen Transportsektor

Leistungsfähigkeit und Entwicklungspfade von Forschung und Entwicklung im österreichischen Transportsektor im europäischen Kontext (Horizon 2020)

Im diesem Projekt "F&E Transport" wurde eine Bestandsaufnahme der nationalen Forschungs-und Entwicklungsaktivitäten im Transportsektor durchgeführt. Dabei wurden gegenwärtige Stärken und Schwächen in einzelnen technologischen Feldern mit verschiedenen Indikatoren erhoben und Entwicklungspotenziale im Hinblick auf die Bewältigung der in Horizon 2020 benannten Anforderungen aufgezeigt. Zudem wurden Handlungsoptionen in Bezug auf flankierende Maßnahmen zur Unterstützung von F&E im österreichischen Transportsektor vorgeschlagen.

Nutzung von Tracker-/Transpondertechnologien für die amtliche Verkehrsstatistik

Ziel der vorliegenden F&E-Dienstleistung war die Überprüfung der Nutzung von Tracker- und Transpondertechnologien im Rahmen eines Feldtests zur automatischen Erfassung der für die Abgabe der statistischen Meldung im Bereich Straßengüterverkehr durch meldepflichtige Unternehmen erforderlichen Daten. Dafür wurde eine auf mobilen Geräten ("Smartphone") oder ähnlicher Hardware anwendbare Applikation entwickelt, welche eine weitgehend automatische Erfassung der für die Abgabe der statistischen Meldung im Bereich Straßengüterverkehr durch meldepflichtige Unternehmen erforderlichen Daten ermöglicht. Die durchgeführten Feldtest zeigten, dass die Anwendung einer solchen mobilen Applikation zur Entlastung der Respondenten durch Reduktion des Erfassungsaufwandes, Steigerung der Qualität der gemeldeten Daten, Senkung der Kosten (vor allem für die Respondenten aber auch für die Statistik Austria) und Vorantreiben der Kompetenzführerschaft betreffend die statistische Erfassung von Verkehrsdaten führt.
Die F&E-Dienstleistung wurde von der WU Wien - Institut für Transportwirtschaft und Logistik gemeinsam mit Paradigma Unternehmensberatung GmbH, AUSTRIAPRO, TU Graz - Institut für Straßen- und Verkehrswesen und Moser Transport GmbH im Zeitraum von 06/2015 - 07/2018 durchgeführt und im Rahmen des BMVIT-Programms Mobilität der Zukunft finanziert.

Potenziale des digitalen Tachographen für integrierte Mobilitätsdienste

Die Neufassung der Bestimmungen über den digitalen Tachographen (Kontrollgerät im Fahrzeug) durch die Verordnung (EU) Nr. 165/2014 bietet neue Möglichkeiten zur Nutzung von im Fahrzeug generierten Daten, da darin zu amtlichen Kontrollzwecken eine satellitengestützte Positionsbestimmung und eine drahtlose Datenübertragung an Organe der Kontrollbehörde im Rahmen einer Kontrolle bei einem stehenden Fahrzeug vorgeschrieben sowie eine Schnittstelle zu möglichen intelligenten Verkehrssystemen als optional vorgesehen sind (siehe in Art. 8, Art. 9 und Art. 10 VO (EU) Nr. 165/2014). Im Rahmen dieser F&E-Dienstleistung wurden mögliche integrierte Mobilitätsservices und -dienste auf Basis der generierten Daten und neuen technischen Möglichkeiten des Tachographen identifiziert und vor dem Hintergrund der rechtlichen Rahmenbedingungen analysiert. Als Ergebnis liegen Handlungsempfehlungen zur Umsetzung der Mobilitätsservices und -dienste und FTI-Themen im Zusammenhang mit diesen vor.
Die F&E-Dienstleistung wurde vom AIT Austrian Institute of Technology GmbH gemeinsam mit Lichtenberger & Partner Rechtsanwälte GbR im Zeitraum von 11/2013 - 12/2016 durchgeführt und im Rahmen des BMVIT-Programms Mobilität der Zukunft finanziert.

Verkehrsinfrastruktur aus Österreich

Die vorliegende Ausgabe der Publikationsserie FRESH VIEW dokumentiert die heimische Technologiekompetenz: auf den folgenden Seiten sind rund 130 österreichische Firmen und Forschungseinrichtungen aus dem Bereich der Verkehrsinfrastruktur.
Dieser Kompetenzkatalog ist damit nicht nur ein praktisches Nachschlagewerk für Brancheninteressierte, sondern liefert ein eindrucksvolles Zeugnis österreichischer Technologieführerschaft.

Industrie 4.0 und ihre Auswirkungen auf die Transportwirtschaft und Logistik

Ziel der F&E-Dienstleistung war die Analyse der Auswirkungen von Industrie 4.0 auf die österreichische Logistik und Transportwirtschaft. Dabei wurden die Unternehmensebene, die Branchenebene und die gesamtwirtschaftliche Ebene beleuchtet. Die Bearbeitung des Themas erfolgte auf Basis von ExpertInneninterviews, einer standardisierten Umfrage bei 250 in Österreich tätigen Logistik- und Transportunternehmen, vertiefenden Fallstudien auf Ebene von Industrie sowie Transport- und Logistikunternehmen, und einer szenarienbasierten Abschätzung der Auswirkung von Industrie 4.0 auf die Produktion und Wertschöpfung mitteleuropäischer Branchen, der Verkehrsleistung sowie der Arbeitsmarkteffekte in Österreich. Auf Basis der daraus gewonnenen Erkenntnisse wurden Handlungsempfehlungen für relevante Politikfelder abgeleitet.
Die F&E-Dienstleistung wurde von der Oesterreichische Kontrollbank Aktiengesellschaft (OeKB - Research Services) in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsuniversität Wien (Institut für Transportwirtschaft und Logistik und Institut für Betriebswirtschaftslehre des Außenhandels) durchgeführt und im Rahmen des BMVIT-Programms Mobilität der Zukunft finanziert.

TRACE – Zur Modellierung der Routenwahl des Straßengüterverkehrs in Österreich

Handbuch zur Berücksichtigung der Routenwahl bei der Verkehrsnachfragemodellierung des Straßengüterverkehrs

Derzeit konzentrieren sich gängige Verkehrsnachfragemodelle im (letzten) Arbeitsschritt, in welcher die Verkehrsumlegung stattfindet, im Wesentlichen auf das Routenwahlverhalten im Personenverkehr. Dazu werden verschiedene Optimierungsalgorithmen herangezogen, die allerdings die spezifischen Routenwahlkriterien des Straßengüterverkehrs nicht oder nicht vollständig abbilden. Dies erschwert die zuverlässige Modellierung und Prognose des Straßengüterverkehrs mittels gängiger Verkehrsmodelle; die Abbildungsgenauigkeit der Routenwahl im Straßengüterverkehr ist daher stark limitiert, in Extremfällen sogar invalide. Die F&E-Dienstleistung TRACE hat daher ausgehend vom momentanen Stand des Wissens versucht die Einflussgrößen für die Routenwahl im Straßengüterverkehr zu identifizieren und einen Methodenleitfaden und eine Anleitung zur systematischen Sammlung, Auswertung und Schätzung der wahrscheinlich relevanten Entscheidungsparameter entwickelt. Die F&E-Dienstleistung wurde vom Institut für Verkehrssystemplanung HAUGER KG gemeinsam mit nast consulting ZT GmbH durchgeführt.

Kompetenzatlas zu Forschung und Entwicklung in Österreich im Bereich Eisenbahn

Auswertung der Erhebung und Analyse zum Kompetenzatlas zu Forschung und Entwicklung in Österreich im Bereich Eisenbahn

2015/16 wurde eine Erhebung und Analyse der österreichischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Forschung und Entwicklung im Bereich Eisenbahn beauftragt. Angesprochen waren dabei Unternehmen aus den Bereichen Eisenbahn(zuliefer)industrie, Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) und Eisenbahninfrastrukturunternehmen (EIU) sowie Forschungseinrichtungen außeruniversitärer und universitärer Natur sowie FHs, die im Bereich Eisenbahn tätig sind. Erhoben wurden die wichtigsten Organisationskennzahlen, die Tätigkeitsbereiche und Kompetenzen in Forschung und Entwicklung (Stärkefelder) und die Zukunftsthemen in FTI (Forschung, Technologie und Innovation) und analysiert wurde deren Strukturierung nach Marktsegmenten in Anlehnung an die Schwerpunkte von SHIFT2RAIL, dem gemeinsamen Forschungs- und Innovationsvorhaben der Europäischen Union und dem europäischen Eisenbahnsektor. Auftragnehmer war die Vereinigung High Tech Marketing.

Der Kompetenzatlas steht Ihnen hier in englischer Sprache als pdf zur Verfügung:

Mobilität der Zukunft – Gütermobilität

Titelblatt zur Mobilität der Zukunft

Von 2012 bis 2016 wurden im Forschungs-, Technologie- und Innovationsprogramm (FTI-Programm) Mobilität der Zukunft im Themenfeld Gütermobilität 61 FTI-Vorhaben mit 12,6 Millionen Euro Förderung seitens des BMVIT unterstützt.

Diese Publikation soll einen Überblick über alle geförderten FTI-Vorhaben und detailliertere Einblicke in die erzielten Ergebnisse der bis Mitte 2016 abgeschlossenen FTI-Vorhaben und deren Potenziale in Hinblick auf Wirkungen zu Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft geben. Gleichzeitig sollen an Forschung, Technologie und Innovation interessierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen einen Überblick über alle vom BMVIT gesetzten FTI-Maßnahmen und -aktivitäten und damit verbundenen Förderungsmöglichkeiten auf nationaler und europäischer Ebene erhalten.

Potenzial interdisz. Ansätze für organisatorische Innovationen im Güterverkehr

Die F&E-Dienstleistung hatte zur Aufgabe, das Potenzial interdisziplinärer Ansätze für organisatorische Innovationen im Güterverkehr zu ergründen. Dabei wurden programmatische Äußerungen der Akteure, die operativ Leistungen in der Transportlogistik und in der Güterversorgung erbringen, sowie die akademischen Ausbildungsstätten in Österreich analysiert. Auf Basis eines wissenschaftstheoretischen Fundaments für interdisziplinäre Forschung, Analysen diverser dafür geeigneter Methoden und den Erfahrungen sowie Einschätzungen der TeilnehmerInnen einer Delphi-Befragung wurden FTI-Potenziale für interdisziplinäre Ansätze für organisatorische Innovationen im Güterverkehr identifiziert.

Die Abschätzung sozialer Wirkungen für die Personen- und Gütermobilität

Ziel der F&E-Dienstleistung "WIFAS" war die Entwicklung eines Konzeptes, mit Hilfe dessen sich programminduzierte, gesellschaftsrelevante, soziale Wirkungen von FTI-Programmen im Bereich der Mobilität abschätzen lassen. Dabei wurde den Fragen nachgegangen, (a) welche sozialen Effekte bei diesen Programmen auftreten beziehungsweise beobachtet werden können, (b) mit welchen Methoden und Indikatoren sich diese erfassen und darstellen lassen, und (c) wie der Wirkungsbeitrag der Programme eingegrenzt werden kann. Als Ergebnis liegen zwei empirisch überprüfte Wirkungsmodelle - eines für die Gütermobilität und eines die Personenmobilität - vor.
Die Wirkungsmodelle sollen als Grundlage für die Abschätzung der gesellschaftsrelevanten, sozialen Wirkungsdimensionen von Forschungsförderungsprogrammen im Bereich Mobilität herangezogen werden. Die F&E-Dienstleistung wurde von der KMU Forschung Austria und netwiss OG durchgeführt.

Mobilität der Zukunft - FTI-Roadmap Gütermobilität

Im Programm Mobilität der Zukunft wurde im Zeitraum von Dezember 2014 bis September 2015 eine forschungs-, technologie- und innovationspolitische Roadmap zur Ausrichtung des Innovationsfelds Gütermobilität erstellt. Im Rahmen des Prozesses wurde eine Online-Umfrage unter den Antragsstellerinnen aus den bisherigen gütermobilitätsrelevanten Ausschreibungen, ein Workshop mit VertreterInnen von Forschungseinrichtungen in Kooperation mit dem LRA (Logistik Research Austria), Interviews mit VertreterInnen von Unternehmen im Bereich Güterverkehr und Transportlogistik sowie ein abschließender Stakeholderworkshop durchgeführt.
Das Ergebnis des Prozesses zeigt die Forschungsfelder und Forschungsthemen sowie den Bedarf an Forschungsförderungs- und Begleitmaßnahmen im Innovationsfeld Gütermobilität für die gütermobilitätsrelevanten Ausschreibungen in "Mobilität der Zukunft" bis 2020 auf.

eComTraf - Auswirkungen von E-Commerce auf das Gesamtverkehrssystem

Das Internet hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Vertriebskanal für den Einzelhandel entwickelt. Das ständig wachsende Angebot, die Hoffnung auf günstigere Preise, und die mögliche Weg- und Zeitersparnis gegenüber dem stationären Einkauf sind wesentliche Treiber für die positive Entwicklung des Onlineumsatzes. Mit der positiven Entwicklung des eCommerce geht auch die Zunahme der zugestellten Pakete einher. Generell weist der österreichische Paketmarkt eine Anzahl von cirka 115 Millionen in Österreich zugestellten Paketen auf.
Die Anforderungen der KundInnen an das logistische Fulfillment im E-Commerce lässt sich mit den Begriffen Schnelligkeit, Pünktlichkeit, Bequemlichkeit und Preis zusammenfassen. Zur besseren Erfüllung dieser Anforderungen befinden sich derzeit viele Konzepte in einer Erprobungsphase, die oft kooperativ zwischen KEP-Dienstleister und Online-Retailer entwickelt und umgesetzt werden.

Indikatoren zur multikriteriellen Analyse kooperativer Transportsysteme (IMPAKT)

Die Informationstechnologie ermöglicht die Komplexität der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen in einer neuen Weise zu erfassen und damit auch zu beeinflussen. Dies gilt auch für den Verkehr und die Mobilität und daher hat das BMVIT das Strategieprogramm IV2Splus – „Intelligente Verkehrssysteme und Services plus“ gestartet. Die Studie „Indikatoren zur multikriteriellen Parameteranalyse kooperativer Transportsysteme“ (IMPAKT) wurde im Rahmen des Strategieprogramms IV2Splus –„Intelligente Verkehrssysteme und Services plus“ finanziert.

Im Projekt Testfeld Telematik Austria (TTA) in Wien erprobt ein Konsortium aus Forschung, Industrie und öffentlichen Unternehmen, wie solche kooperativen Dienste gestaltet und eingesetzt werden müssen. Die Begleitstudie IMPAKT soll die quantitative Wirksamkeit kooperativer Dienste nach den Aspekten Verkehrssicherheit, Effizienz im Sinne des Verkehrsflusses, Umweltauswirkung (Kraftstoffverbrauch und Schadstoffemissionen) und Nutzerakzeptanz untersuchen

Best Practice Beispiele der Mobilitätsforschung des BMVIT im Güterverkehr

Highlights aus 2 Jahrzehnten Verkehrsforschung und -entwicklung im Bereich Güterverkehr und Logistik – 1995-2012

Im Rahmen dieser Studie wurden 19 Projekte identifiziert die sich als Best Practice Beispiele der Mobilitätsforschung des BMVIT im Güterverkehr von 1995 bis 2012 bezeichnen lassen. Im Sinne der Abgrenzung der Studienvorgabe wurden nur jene österreichischen Projekte erfasst, die im Rahmen der Gütermobilität einen direkten Logistikbezug haben und deren Ergebnisse eine Umsetzung im Betrieb nachweisen können und vom BMVIT gefördert oder prämiert worden waren.
Das Kriterium für die Auswahl als Best Practice Beispiel bezieht sich im Rahmen dieser Studie daher auf den Erfolg im Sinne eines längerfristigen erfolgreichen Einsatzes im Echtbetrieb und nicht unbedingt im Sinne einer Erreichung der Ziele der jeweiligen Forschungsprogramme. Letzteres wurde in vielen Fällen bereits im Rahmen anderer Studien evaluiert.

Neue Fahrzeugtechnologien und ihre Effekte auf Logistik und Güterverkehr

Die vorliegende F&E-Dienstleistung spannt einen thematischen Bogen auf, der ausgehend von den Vorbedingungen, die den Gütertransport von seiner logistischen Aufgabenstellung her beschreiben, über jene Rahmenbedingungen, die die Teilnahme der Nutzfahrzeuge im werktäglichen Verkehrsgeschehen erfassen, um mit diesem Daten-Input Simulationen der Fahrdynamik von Nutzfahrzeugen vorzunehmen, bis zur Quantifizierung von verkehrsökologischen Effekten und zur Ableitung von verkehrslogistischen Gestaltungsmöglichkeiten reicht.

INterfaces & COMpetences in Freight logistics (INCOM-F)

Da im gegenwärtigen Logistik- und Transportgeschehen Österreichs die zahlreichen Schnittstellen zwischen Logistik und Güterverkehr bislang unzureichend identifiziert und koordiniert sind, werden insbesondere die FTI-Potenziale an diesen Schnittstellen aktuell nur mäßig gehoben. Marktnahe Innovationen an den jeweiligen Schnittstellen fehlen beziehungsweise werden nicht ausreichend strategisch erforscht und erfolgreich implementiert. Ein Ziel von INCOM-F war, dem BMVIT diese Komplexität der Schnittstellen verständlich darzulegen und den Markt so strukturiert darzustellen, dass die wichtigsten AkteurInnen und Forschungslücken identifiziert und bei zukünftigen Ausschreibungen die FTI-relevanten Themenfelder zu deren verstärkter Ausarbeitung angesprochen werden können. Besonders die Bildung von Verständnis für Forschungsbedarf im Themenfeld der Gütermobilität zur Schaffung von neuem Wissen und zur Entwicklung von Innovationen und Technologien stand im Fokus von INCOM-F.

IMoVe-Güter

Innovative Modellierung zur Verbesserung der Grundlage der Güterverkehrsstatistik für Österreich

Im Projekt IMoVe-Güter wurde ein Verfahren entwickelt mit dem vorhandene Daten zum Straßengüterverkehr zu einer konsistenten und validen Straßengüterverkehrsmatrix 2009 für Österreich zusammengeführt wurden. Die Matrix kann in das Verkehrsmodell Österreich importiert und verarbeitet werden. Zentrale Basis des Verfahrens sind Lkw-Fahrten, die von Unternehmen des fuhrgewerblichen und Werksverkehrs an nationale statistische Institutionen und weiter an Eurostat gemeldet werden.

Kombinierter Güterverkehr - zukünftige Potenziale von Forschung und Innovation

Ziel dieser F&E-Dienstleistung war es "organisatorische beziehungsweise prozessorientierte Innovation mit einer durchgängigen nutzer- und praxisorientierten Sichtweise" zu identifizieren. Der Kombinierte Verkehr (KV) ist, trotz eines schwierigen Marktumfelds, von zunehmender Bedeutung gekennzeichnet. Durch Forschung, Innovation & Technologie (FTI) Programme und Förderungen wurde in den letzten Jahren bereits viel für diesen wichtigen Transportsektor getan. Diese F&E-Dienstleistung stellt eine zielgerichtete Weiterführung dieser Ansätze dar.

Neben den allgemeinen umweltpolitischen Zielsetzungen standen die Ziele des Programms "Mobilität der Zukunft" (MdZ) und des Freight Vision Austria Prozesses im Vordergrund. Diese sind unter "Verlagerung von Verkehren von der Straße auf die Schiene und Wasserstraße" zusammenfassbar. Die Ziele dieser F&E-Dienstleistung war die Erarbeitung eines mittelfristigen (für die nächsten 5 Jahre) FTI-Kataloges für den Kombinierten Verkehr, eine Priorisierung der Themen und die Ausarbeitung von Erfolgsfaktoren. Um diese Ziele zu erreichen wurde mit den Stakeholdern der KV Branche eine „Themenmatrix“ erarbeitet, die in zwei Bereiche "Hardware" und "Software" unterteilt wurde.

Programmbroschüre - Mobilität der Zukunft

Das Forschungs-, Technologie und Innovationsförderprogramm für Mobilität 2012–2020

Gesellschaftliche, wirtschaftliche und technologische Entwicklungen stellen immer komplexere Anforderungen an das Verkehrssystem und seine Leistungsfähigkeit. Neue Technologien und Innovationen können einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung einer zukunftsfähigen Mobilität leisten und sind Voraussetzungen für die Bewältigung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit und demografischer Wandel. Deshalb wird besonders im Weißbuch 2011 der Europäischen Kommission (EK) für ein wettbewerbsfähiges und nachhaltiges Verkehrssystem dem Lösungspotenzial von Forschung, Technologie und Innovation (FTI) ein hoher Stellenwert beigemessen. Somit leisten Forschung und Innovation nicht nur einen Beitrag zur Lösung der Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte, sondern stärken auch die Wettbewerbsfähigkeit eines bedeutenden Wirtschaftssektors in Europa. Mobilität ist deshalb auch weiterhin ein bedeutender Forschungsschwerpunkt in dem neugestalteten europäischen Rahmenprogramm für Forschung, Technologie und Innovation Horizont 2020.

Roadmap Personenmobilität

Die Roadmap "Personenmobilität innovativ gestalten" soll die FTI - politische Ausrichtung im Themenfeld aufzeigen, die themenspezifische Programmstrategie des Programms "Mobilität der Zukunft" (MdZ) für den Personenmobilitätsbereich konkretisieren und Programmaßnahmen systematisieren.
Die Roadmap beschreibt den strategischen Rahmen sowie die Interventionslogik des Themenfelds "Personenmobilität innovativ gestalten". Sie verortet darin kurz- bis mittelfristige Maßnahmen (Schwerpunkte für die Ausschreibungen 2014/2015) und beschreibt mittel- bis langfristig notwendige Überlegungen für neue Funktionen und Instrumente des Programms im Themenfeld. Die FTI - Roadmap "Personenmobilität" vereint dazu unterschiedliche Perspektiven hinsichtlich des Verständnisses von Zukunft, indem sie sowohl Erwartungen (was sollte eigentlich passieren?) wie auch Versprechungen (was soll beziehungsweise wird erreicht werden?) adressiert. Sie bietet somit Planungs- und Richtungssicherheit für alle Akteure im Innovationssystem "Personenmobilität" und gemeinsame Perspektiven von Fördergebern und den Forschern, indem ein klareres Bild darüber vermittelt wird, in welche Richtung das Programm themenspezifisch unterstützen kann und in welche Richtung es dabei gehen soll. (erstellt durch AIT - Austrian Institute of Technology im Auftrag des BMVIT)

Mobilität neu erleben

Gesellschaftliche, wirtschaftliche und technologische Entwicklungen stellen immer komplexere Anforderungen an das Verkehrssystem und seine Leistungsfähigkeit. Neue Technologien und Innovationen können einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung einer zukunftsfähigen Mobilität leisten. Sie sind wichtige Voraussetzungen, um die großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit und demografischen Wandel zu bewältigen. Damit werden dem Verkehrssektor, einem der bedeutendsten Wirtschaftszweige in Österreich, neue wirtschaftliche Chancen eröffnet.

Österreichische Verkehrstelematikindustrie/forschung: Datenbank Marktteilnehmer

Das Ziel dieser Studie war die Erfassung und Beschreibung der Marktteilnehmer in Industrie und Forschung sowie eine aktuelle Kompetenzübersicht der österreichischen Verkehrstelematikindustrie und -forschung. Die Erhebung fand von Juli 2012 bis Jänner 2013 statt. Eine Analyse der Datengrundlagen resultierte in 220 für die Verkehrstelematik relevanten österreichischen Organisationen. Eine Berücksichtigung der Abgrenzungskriterien und der nicht mehr in der Verkehrstelematik tätigen Organisationen reduzierte die Grundgesamtheit auf 157 Organisationen. Von diesen nahmen 83 (53 %) an der Erhebung teil. Davon entfallen 73 % auf Unternehmen (61) und 27 % auf Forschungsinstitute (22). Von diesen Organisationen wurde der Verkehrstelematikumsatz, die VerkehrstelematikmitarbeiterInnen, die Organisationsstruktur, das Verkehrstelematik-Involvement, die Marktsegmente, die Kunden- und Lieferbeziehungen, die Verankerung in der horizontalen und vertikalen Wertschöpfungskette, Angaben über Forschung und Entwicklung, Kooperationen und Zukunftsthemen erhoben. Der Bericht enthält auch einen Exkurs zur Luftfahrtzulieferindustrie und eine Branchenzusammenschau. Eine Hochrechnung ergab 175 Organisationen, welche in diesem Bereich tätig sind. Hochgerechnet erwirtschaften diese einen Verkehrstelematikumsatz von 2177 Millionen Euro und beschäftigen 8271 VerkehrstelematikmitarbeiterInnen. - Die Studie wurde von BRIMATECH Services GmbH durchgeführt.

Kompetenzprofil und Ausbildungsbedarf für Elektromobilität in und aus Österreich

Die Entwicklungen in der Elektromobilität werden die gesamte Automobil- und Zulieferindustrie verändern. Der Druck der Industrie verschiedener Branchen, entsprechende Fachkräfte in Österreich zu finden, nimmt daher zu. Die vorliegende Studie zeigt auf, welche Qualifikationen in den nächsten Jahren in Industrie und Forschung in Österreich gebraucht werden, um in unterschiedlichen Branchen hinsichtlich einer ins Gesamtmobilitätssystem integrierten Elektromobilität wettbewerbsfähig zu sein. In der Studie wurden strategische Ziele und Maßnahmen dafür abgeleitet, welche auf den Einschätzung von ExpertInnen basieren, welche Kompetenzen in welchen Bildungsstufen aufgebaut werden müssen, und welchem Bedarf die Aus- und Weiterbildung auf den unterschiedlichen Bildungsstufen von der Lehrlingsausbildung, über die berufliche Weiterbildung bis zum Studienabschluss durch den Wandel unterliegt.

Smart education“: Nachwuchsförderung im Kontext der ITS Vienna 2012

Mit dem 19. Weltkongresses für Intelligent Verkehrssysteme und - dienste 2012 in Wien rückte Österreich in das Zentrum der weltweiten Aufmerksamkeit zum Thema Intelligente Verkehrssysteme. Eines, der für den Weltkongress formulierten politischen Ziele des Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) ist es das Interesse des Forschungsnachwuchses im Bereich Verkehr und Mobilität im Kontext des Weltkongresses zu fördern. Damit gilt es zum einen kurzfristig den Fachkräftemangel in der Wirtschaft zu reduzieren und langfristig den Aufbau von Humanpotenzial für Forschung, technologische Entwicklung und Innovation zu fördern.

Für die Umsetzung dieses Zieles wurde die Erstellung eines Katalog mit Maßnahmen beauftragt, welcher aufzeigt, wie Kinder und Jugendliche sowie Studierende und Young im Rahmen dieser (Fach-)Veranstaltung aktiv eingebunden werden können, damit ein attraktives Angebot zur Förderung des Interesses an naturwissenschaftlicher Forschung und technologischer Entwicklung für diese entsteht, um diese - letztendlich - für ein Studium beziehungsweise eine Karriere im Verkehrs(telematik)bereich zu begeistern und zu mobilitätsbewussten BürgerInnen zu erziehen.

Ways2go Innovationszwischenbilanz

Ways2go ist eine missionsorientierte österreichische Forschungs- und Technologieförderprogrammlinie des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT), die den Schwerpunkt Personenmobilität beleuchtet. Im Fokus stehen verkehrspolitische Zielsetzungen wie die Unterstützung eines barrierefreien, effizienten und sicheren sowie umwelt- und sozialverträglichen Verkehrssystems ebenso wie technologiepolitische Ziele zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit österreichischer UnternehmerInnen im internationalen Wettbewerb.

Durch eine systematische Analyse wurden die Innovationswirkungen der Programmlinie in den relevanten Themenfeldern in Form einer „Innovationszwischenbilanz“ dargestellt und aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.

Die vollständige Version, sowie eine Zusammenfassung dieser Innovationszwischenbilanz stehen Ihnen hier zur Verfügung:

Schriftenreihe „Technologiekompetenz Verkehr in Österreich“

Mit der Schriftenreihe „Technologiekompetenz Verkehr in Österreich“ möchte das BMVIT zu strategischen Forschungsthemen im Verkehr einen Überblick über den aktuellen Stand der Entwicklungen in Österreich geben. Im Zentrum stehen dabei die Forschungsergebnisse aus den Förderprogrammen und Förderinstrumenten des BMVIT.

Zielsetzung dieser Schriftenreihe ist es, für Österreichs ForscherInnen den aktuellen FTE - Stand von wichtigen Forschungsthemen in kompakter Form zu dokumentierten und auf internationaler Ebene den gewählten österreichischen Technologieansatz und das österreichische Know-How zu präsentieren. Darüber hinaus sollen einer breiten Öffentlichkeit Informationen zu technologischen Spitzenleistungen zugänglich gemacht werden.

FTI-Automotivstrategie

Titelbild der Broschüre FTI-Automotivstrategie

Die globale Automobilindustrie ist derzeit mit großen Herausforderungen wie Finanzkrise samt einer daraus resultierenden Absatzkrise, sowie einer Strukturkrise konfrontiert. Österreichs Zulieferindustrie, mit rund 175.000 Beschäftigten in mehr als 700 Unternehmen, ist von diesen Problemen, die alle großen Hersteller bedrohen, unmittelbar und massiv betroffen. Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) hat daher als Ergebnis eines engagierten Strategieprozesses für diese Schlüsselbranche ein umfassendes Gesamtpaket geschnürt.

Innovationsförderprogramm Kombinierter Güterverkehr (IKV)

Mit dem Innovationsförderprogramm Kombinierter Güterverkehr versucht das BMVIT Innovationen und neue Technologien aus F&E-Programmen dem Sektor rasch zur Verfügung zu stellen, um damit die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsfreudigkeit der Transportwirtschaft zu stärken.

Die Broschüre bietet Ihnen grundlegende Informationen zum Programm, sowie eine Leistungsschau erfolgreicher Projekte.

I2V - Intermodalität und Interoperabilität von Verkehrssystemen

Im Rahmen des Forschungs- und Technologieprogramms für den Bodenverkehr IV2Splus werden in der Programmlinie I2V als Begleitmaßnahmen auch Studien beauftragt. Diese Studien werden vom BMVIT für spezielle Themen beauftragt, die Bedeutung für die Entwicklung und Anwendung der relevanten Verkehrstechnologien haben und behandeln Themengebiete wie rechtliche Grundlagen, Akzeptanz und Hemmnisse für den Technologieeinsatz, oder Ausbildungs- und Qualifikationsfragen.

Studie Juergen

Juristische Rahmenbedingungen für die Erfassung, Verarbeitung, Verbreitung und Benutzung von intermodalen Verkehrsinformation durch Dritte für Mobilitätsinformationsdienstleistungen

Inhaltlicher Stand: 27.06.2018