Der Gebrauch von Cookies erlaubt uns Ihre Erfahrungen auf dieser Website zu optimieren. Wir verwenden Cookies zu Statistikzwecken und zur Qualitätssicherung. Durch Fortfahren auf unserer Website stimmen Sie dieser Verwendung zu.

Wirtschaftliche Bedeutung der Seilbahn

Bergstation der Seilbahn auf der Rax
Auf der Rax Foto: Christa Bernert / BMVIT

Das Seilbahnwesen in Österreich blickt auf eine jahrzehntelange Tradition zurück. Bereits 1926 wurde eine Seilschwebebahn auf die Rax in Betrieb genommen, der erste Sessellift wurde in der Wildschönau 1947 gebaut. Seit damals wird in der Brancheauf Qualität, Sicherheit und Komfort gesetzt.

Sowohl für den Winter- als auch für den Sommertourismus ist die Erschließung der Berge von enormer Bedeutung. Die 2.724 Seilbahnanlagen – 1.108 öffentliche Seilbahnen und 1.616 Schlepplifte – befördern jährlich rund 600 Millionen Fahrgäste.

Die Seilbahnwirtschaft stellt einen aus Österreich nicht mehr wegzudenkenden Wirtschaftsfaktor dar. Im Zeitraum 2017/2018 verbuchte die Seilbahnbranche einen Kassenumsatz von rund 1,43 Milliarden Euro. Das Investitionsvolumen von 600 Millionen Euro leistet einen wichtigen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung. Darüber hinaus tragen Österreichs Seilbahnen zur Sicherung von Arbeitsplätzen in ländlichen Regionen bei. Insgesamt sind rund 17.300 Personen bei den 253 Seilbahnunternehmen beschäftigt.

Wegen der strengen Sicherheitsmaßstäbe zählen die Seilbahnen zu den sichersten Massenverkehrsmitteln. Für die Aufrechterhaltung dieser hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards setzt sich das BMVIT unter anderem auf europäischer Ebene, aber auch in einer Vielzahl von nationalen und internationalen Seilbahngremien, ein.

Inhaltlicher Stand: 20.03.2019