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Fahrzeugrückhaltesysteme

ein Lastkraftwagen prallt bei einem Testversuch gegen ein Fahrzeugrückhaltesystem
System VAKF H3Br Foto: Claus Ritzal / BMVIT

Seit Ende 1993 werden in Österreich Anfahrversuche durchgeführt, um die Sicherheit auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen zu gewährleisten. Bei diesen Versuchen wird die österreichische Norm (ÖNORM) EN 1317 berücksichtigt, die Kriterien für die Prüfverfahren von Fahrzeug-Rückhaltesystemen (FRS) an Straßen (Stahl-Leiteinrichtungen, Betonwände) regelt.

Die Vorgangsweise und die Rechtsgrundlagen für die Erteilung einer Einsatzfreigabe oder Verlängerung für FRS wird im "Merkblatt zur Einsatzfreigabe/Verlängerung von FRS" beschrieben.

ein Lastkraftwagen (Sattelzug) prallt bei einem Testversuch gegen ein Fahrzeugrückhaltesystem
System MABA H4b Foto: Claus Ritzal / BMVIT

Für jene FRS, welche nach dem vollständigen Inkrafttreten der Bauproduktenverordnung (BPV, ab 1. Juli 2013) gemäß den Bestimmungen der harmonisierten Norm (ÖNORM) EN 1317-5 erstmalig in Verkehr gebracht wurden bzw. werden, ist für einen Antrag auf Einsatzfreigabe Folgendes beizulegen:

  • Zertifikat der Leistungsbeständigkeit
    [bisher wurden im Rahmen der bis zum 30. Juni 2013 gültigen Bauproduktenrichtlinie (BPR) Konformitätszertifikate ausgestellt]
  • Leistungserklärung
ein Lastkraftwagen prallt bei einem Testversuch gegen ein Fahrzeugrückhaltesystem
System MABA H4b Foto: Claus Ritzal / BMVIT

Eine Hilfestellung für die Erstellung der Leistungserklärung befindet sich in der zugehörigen Verordnung der Europäischen Kommission.

Inhaltlicher Stand: 05.02.2018