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Touristische Mobilität

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Titelbild
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Titel: Leitfaden für nachhaltige Mobilität
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Titelbild der Ausgabe 3/2015 von Regionale Schienen
Titelblatt
Rechte: Regionale Schienen

Tourismus und Mobilität sind eng miteinander verbunden: Schon die Definition von Tourismus zeigt, dass es sich hier um eine Fortbewegung von der gewohnten Umgebung zu einem anderen Ziel zu Freizeit-, Geschäfts- oder anderen persönlichen Zwecken handelt. Auch die Geschichte zeigt die enge Verknüpfung von Tourismus und Verkehr: So begann die rasante Entwicklung des Tourismus mit der Erschließung von Regionen mit der Bahn, der nächste große Aufschwung kam mit der Zunahme an privaten Kraftfahrzeugen.

Die Verkehrsleistungen (in Personenkilometern oder in Fahrzeugkilometern gemessen) sind beträchtlich: Fast 38 Millionen Gästeankünfte jährlich in Österreich bedeuten über 75 Millionen Personenfahrten (An- und Abreisen zusammen). Rund 80 Prozent der Urlaubsgäste kommen mit dem eigenen Personenkraftwagen (Pkw). Die durchschnittliche Fahrleistung eines Pkw beträgt in Österreich pro Jahr  etwas über 13.000 Kilometer, das bedeutet eine Urlaubsreise aus dem Raum Wien nach Vorarlberg und zurück –etwa 1.300 Kilometer entspricht der Größenordnung von 10 Prozent der durchschnittlichen Pkw-Jahresfahrleistung. Der Anteil des Verkehrs an den Treibhausgasemissionen in Österreich beträgt rund 28 Prozent.

Nachhaltige Mobilität im Tourismus erfordert kooperative Lösungen

Um nachhaltig verträgliche Mobilitätsangebote für den Tourismus zu entwickeln und in die Praxis umzusetzen ist die Zusammenarbeit vieler Partner erforderlich, auf Bundesebene sind dies das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW), das Bundesministerium für Land und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) und das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit), Länder und Gemeinden sowie die Verkehrs- und Tourismuswirtschaft sind ebenfalls wichtige Partner.

Die drei Bundesministerien haben ihre Zusammenarbeit durch Gründung einer Arbeitsgruppe "Nachhaltige Mobilität im Tourismus" seit Dezember 2013 weiter intensiviert. Die Tourismusmobilitätstage 2014, 2015 und 2016 wurden von dieser Arbeitsgruppe organisiert. Seit April 2016 wird der Erfahrungsaustausch mit relevanten Partnern für eine nachhaltige touristische Mobilität im Rahmen einer fachlichen Plattform, die auch Projekte entwickeln und begleiten soll, weiter verbessert.

Der nachstehend herunterladbare Leitfaden "Nachhaltige Mobilität im Tourismus" wurde im Oktober 2014 gemeinsam von BMWFW, BMLFUW, bmvit und den ÖBB herausgegeben und enthält zahlreiche Tipps, sicher, umweltfreundlich und bequem in den Urlaub zu reisen.

Im Juni 2016 wurde  die Auftrag des BMWFW , des BMLFUW und des bmvit vom Verkehrsplanungsbüro Komobile in Wien erstellte „Anleitung für Praktiker/innen - „Wie wird meine Tourismusdestination nachhaltig mobil?“ fertiggestellt. Die Anleitung  richtet sich vor allem an Praktiker/innen im Tourismus und soll die Planung und Implementierung nachhaltiger verträglicher Mobilitätslösung in Zusammenarbeit mit Fachleuten aus dem Verkehrssektor erleichtern. Die neue Broschüre kann unten heruntergeladen werden.

In einem Beitrag in der Fachzeitschrift "Regionale Schienen", der im Juli 2015 erschienen ist, fassen die Mitglieder der interministeriellen Arbeitsgruppe nachhaltige Mobilität im Tourismus die gemeinsamen Aktivitäten zusammen.

Hier die 3 kurz beschriebenen Veröffentlichungen zum Herunterladen:

Rund 37 Millionen Gästeankünfte in Österreich bedeuten 74 Millionen Reisen von Urlaubsgästen zu ihren Urlaubszielen und zurück (Werte für das Jahr 2013, Quelle: Statistik Austria). So erfreulich die Erfolge der österreichischen Tourismuswirtschaft sind, stellt der touristische Verkehr oft auch eine erhebliche Umweltbelastung dar.

Für den Tourismus generell sind in Österreich das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) und die Länder zuständig. Die sichere und umweltverträgliche Abwicklung des touristischen Verkehrs erfordert außerdem Aktivitäten des Bundesminiteriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) und  auch des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW - Ministerium für ein lebenswertes Österreich). Die Ressorts  haben im Herbst 2013 beschlossen, ihre schon bisher gute Zusammenarbeit zur touristischen Mobilität auf fachlicher Ebene weiter zu vertiefen. Die gemeinsame Veranstaltung des Tourismusmobilitätstages 2014 in Innsbruck und des Workshops „Nachhaltig mobil in Tourismusregionen“ auf der Österreichischen Ferienmesse 2014 sowie die Herausgabe des Leitfadens „Nachhaltige Mobilität im Tourismus“ sind Ergebnis dieser Kooperation.



Fundstelle: http://www.bmvit.gv.at/verkehr/gesamtverkehr/tourismus/index.html
Stand: 03.11.2016