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Vorhaben und Projekte

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eine Bahn fährt durchs Gebirge
Rechte: Thomas Spiegel / bmvit

Das bmvit verfolgt mit Projekten des "Sanften Tourismus" vor allem folgende Ziele:

  • Erhöhung der Verkehrssicherheit (sowohl durch Verlagerung von Verkehrsleistungen vom Personenkraftwagen (Pkw) zur Schiene und zu Bussen als auch durch Bewusstseinsbildung),
  • Verminderung und Vermeidung von negativen Auswirkungen des Verkehrs auf Gesundheit und Umwelt durch Lärm-, Schadstoff- und Treibhausgasemissionen sowie durch Flächenbedarf und Trennwirkungen,
  • Stärkung der österreichischen Wirtschaft durch innovative und ökologisch verträgliche touristische Angebote, die neue Kundengruppen im Tourismus erschließen,
  • Entwicklung und praktische Anwendung innovativer Verkehrs- und Kommunikationstechnologien , insbesondere aus Österreich,
  • Verbesserung der wirtschaftlichen Ergebnisse der Bahn- und Busunternehmen, vor allem durch zusätzliche Fahrgäste im Freizeit- und Touristikverkehr und bessere Auslastung der Kapazitäten, insbesondere außerhalb der Berufs- und Schülerverkehrsspitzen.
  • In Österreich werden im Zeitraum 2009 bis 2014 rund 13,9 Milliarden Euro in Neu- und Ausbauvorhaben der Bahn investiert, durchschnittlich rund 2,3 Milliarden Euro jährlich. Das dadurch entstehende qualitativ hochwertige Schienennetz soll auch im Personenverkehr gut ausgelastet sein und der touristische Verkehr stellt ein bedeutendes Marktpotenzial dar.

Aktuelle Projekte mit Beteiligung des bmvit

Die Erfolge bereits abgeschlossener Projekte zum touristischen Verkehr haben die beteiligten Bundesministerien (Lebensministerium, BMWFJ und bmvit) motiviert, auch in der aktuellen Programmperiode zur territorialen Zusammenarbeit im Rahmen der Regionalförderung der Europäischen Union Projekte gemeinsam vorzubereiten und durchzuführen.

BATCo (Baltisch-adriatische Transport Kooperation)

Die Baltisch adriatische Achse durchquert Österreich von der tschechischen und der slowakischen Grenze ausgehend über den Raum Wien, Niederösterreich, die Steiermark und Kärnten zur italienischen Grenze, wobei auch die Verbindungen mit Slowenien zu berücksichtigen sind. Leitziel des Projekts BATCo ist es, die Baltisch-adriatische zu einem Pilotprojekt für umweltverträgliche und sichere Verkehrslösungen auf transeuropäischen Verkehrsnetzen zu machen, wobei natürlich auch der Nutzen für die Regionen und nachhaltig verträgliche Lösungen für den innerregionalen Verkehr mit einbezogen werden. Ein inhaltlicher Schwerpunkt der Arbeitspakete mit Beteiligung des bmvit ist die verstärkte Nutzung transeuropäischer Bahn-Achsen für den Tourismus, in Österreich erfolgt eine räumliche Konzentration auf touristische Ziele in Kärnten und in der Steiermark, da diese Länder auch Projektpartner sind.
Website: http://www.baltic-adriatic.eu

SEE-MM – Netzwerk Mobilitätsmanagement für Mittel- und Südosteuropa:

Das Projekt befindet sich aktuell bereits in der Abschlussphase. Neben den Beiträgen zur Einrichtung von Mobilitätszentralen in Süd- und Südosteuropa und zur zielgruppenorientierten Mobilitätsberatung (zum Beispiel für Berufspendlerinnen und -pendler, Betriebe, neu zugezogene Menschen und Veranstaltungen) wurden im Rahmen des Projekts umfassende Ausbildungsunterlagen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Mobilitätszentralen und Mobilitätsberaterinnen und -berater erstellt und ein Netzwerk österreichischer Mobilitätszentralen eingerichtet.
Website des Projekts SEE MMs: http://www.seemms.net

Access2Mountains -
Nachhaltig verträglicher Verkehr und Tourismus in den Alpen und Karpaten

Inhaltlicher Schwerpunkt dieses Projekts im Südosteuropaprogramm der Europäischen Union zur transnationalen Zusammenarbeit ist die Entwicklung von kundenfreundlichen Angeboten umweltfreundlicher Verkehrsmittel. Die touristische Mobilität stellt zwar einen Schwerpunkt dar, doch auch die Verbesserung umweltfreundlicher Mobilitätsangebote für die einheimische Bevölkerung der Gebirgsregionen ist Ziel des Projekts. Eine Analyse von 18 Regionalbahnen (17 in Europa und eine in Alaska/Kanada) zeigt, dass diese wesentliche Beiträge für umweltfreundliche und sichere Mobilität im Tourismus leisten und zum Teil sogar selbst attraktive Tourismusziele sind. In den meisten Fällen profitiert von für den Tourismus attraktiven Regionalbahnen auch die einheimische Bevölkerung.
Website des Projekts Access2Mountain (in englischer Sprache): http://www.access2mountain.eu
Bericht als PDF in deutscher Sprache: Projekt Acces2Mountain

Transdanube

Die Inhalte dieses Projekts, das ebenfalls im Südosteuropaprogramm durchgeführt wird, sind ebenfalls umweltverträgliche und sichere Angebote für den touristischen Verkehr. Die Donau als einzigartige Achse von Naturschönheiten und kulturellen Sehenswürdigkeiten stellt den „roten Faden“ für die einzelnen Aktivitäten im Rahmen des Projekts dar. Es sollen attraktive Reiseangebote mit Bahn, Bus, Rad und Schiff bis zur Umsetzungsreife entwickelt werden. Auch für Transdanube gilt, dass trotz des touristischen Schwerpunkts auch die einheimische Bevölkerung von besseren Mobilitätsangeboten profitieren soll. Der offizielle Projektstart ist im Dezember 2012. Die Website für dieses Projekt wird erst eingerichtet.

Sanfte Mobilität im Tourismus als Beitrag zur Umsetzung des Verkehrsprotokolls der Alpenkonvention – Projekt AlpInfoNet

Die Vertreterinnen und Vertreter des bmvit setzen sich auch in den Gremien zur Umsetzung der Alpenkonvention und ihres Verkehrsprotokolls für umweltverträgliche und sichere Mobilität im Tourismus ein. Die Arbeitsgruppe „Sustainable Mobility“ (eine Untergruppe der Verkehrsarbeitsgruppe) arbeitet derzeit an der Verbesserung der Information für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln in alpine Ferienregionen. Auch über die umweltfreundliche Mobilität am Urlaubsziel (öffentliche Verkehrsmittel, Radwege, Fahrräder , elektrisch betriebene Zweiräder und Elektroautos zum Mieten) soll besser informiert werden.

Im Rahmen der Arbeitsgruppe „Sustainable Mobility“ wurde dazu das Projekt „AlpInfoNet“ konzipiert und gemeinsam mit Partnern aus den meisten Alpenstaaten im Alpenraumprogramm der Europäischen Union zur transnationalen Zusammenarbeit erfolgreich eingereicht. In diesem Projekt, das im Dezember 2012 offiziell startet, wird das bmvit als Beobachter Erfahrungen einbringen und zur inhaltlichen Abstimmung mit dem Projekt Verkehrsauskunft Österreich (im Rahmen des Klima- und Energiefonds) beitragen.
Eine Projekt-Website ist erst im Aufbau, auf der Homepage des Alpenraumprogramms sind unter der
Adresse: http://www.alpine-space.eu/projects/projects/detail/AlpInfoNet/show bereits einige Informationen verfügbar.

Zur Erreichung dieser Ziele hat sich das bmvit an folgenden Vorhaben und Projekten beteiligt:

  • Das Modellvorhaben „Sanfte Mobilität – autofreier Tourismus“,
  • Alps Mobility,
  • Alps Mobility II – Perlen der Alpen,
  • Alpine Awareness,
  • Nachhaltig umweltverträglicher Verkehr und Tourismus in sensiblen Gebieten Region Neusiedlersee – Fertö-tó.


Fundstelle: http://www.bmvit.gv.at/verkehr/gesamtverkehr/tourismus/projekte/index.html
Stand: 03.11.2016