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ISR - Intermodale Schnittstellen im Radverkehr

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Fahrräder
Rechte: bmvit

Das Projekt "ISR – Intermodale Schnittstellen im Radverkehr" behandelt den Radverkehr und dessen Verknüpfungspunkte zu anderen Verkehrsmitteln, insbesondere jene zum öffentlichen Verkehr. Es fällt somit in den Zuständigkeitsbereich des bmvit. Im Rahmen des Projekts wurde ein Handbuch erstellt, das Maßnahmen zur Optimierung dieser oft vernachlässigten Verknüpfungspunkte, Haltstellen und Bahnhöfe, im Verkehrsystem zum Inhalt hat.

Das Projekt ist vom Charakter her der Grundlagenforschung zuzurechnen und wurde aus dem Klima- und Energiefonds der Bundesregierung finanziert. Es zeigte sich, dass die intermodale Schnittstelle zwar in einzelnen Sektoren bereits in Ansätzen untersucht wurde und teilweise Maßnahmenkonzepte vorlagen, es fehlte allerdings eine Betrachtung der gesamten Mobilitätskette. Hier waren weitere Grundlagenerhebungen erforderlich.

Das Projekt zeichnete sich durch eine enge Vernetzung mit der einschlägigen Fachwelt mit großer Erfahrung im Radverkehr und durch die kooperative Einbindung maßgeblicher Entscheidungsträger aus.

Durch intensive Zusammenarbeit mit den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und den Ländern Steiermark und Oberösterreich und deren tatkräftige Unterstützung war es möglich, vor Ort eingebunden zu werden und praxisrelevante Fragestellungen zu behandeln. Daraus entstand nun ein Leitfaden. Er richtet sich nicht nur an Planerinnen und Planer, Radverkehrsverantwortliche und Entscheidungsträgerinnen und -träger auf Ebene der Verwaltung und an Anbieterinnen und Anbieter von Verkehrsdienstleistungen, sondern auch an interessierte Bürgerinnen und Bürger, die wissen möchten, welche Maßnahmen sich als tauglich erweisen, den Radverkehr im Bereich von Schnittstellen, im Besonderen an jenen zwischen Radverkehr und Öffentlichem Verkehr, zu verbessern.

Im Mittelpunkt des Leitfadens steht die intermodale Schnittstelle. Die abgeleiteten Empfehlungen für Maßnahmen können aber unter Berücksichtigung der jeweiligen Umgebungsbedingungen auch an anderen Schnittstellen, Knotenpunkten sowie Anfangs- und Endpunkten von Wegen im Radverkehr angewendet werden.

Der erfolgreiche interdisziplinäre Arbeitsprozess führte innerhalb relativ kurzer Zeit zu exzellenten und anwendbaren Ergebnissen, die durch die gute Kooperation zwischen den beauftragten externen Experten, den ÖBB, den beteiligten Bundesländern Oberösterreich und Steiermark, der Schieneninfrastrukturdienstleistungsgesellschaft SCHIG und dem bmvit als Ideen gebende Stelle entstanden.

Die Ergebnisse der Studie werden übersichtlich in Form eines Handbuchs dargestellt. Darüber hinaus können Sie auch den umfangreichen Gesamtbericht einsehen, der alle Details zu der Grundlagenuntersuchungen enthält:



Fundstelle: http://www.bmvit.gv.at/verkehr/ohnemotor/isr/isr.html
Stand: 12.05.2016