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Sicherheit

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Zebrastreifen
Rechte: bmvit

Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) hat sich gemeinsam mit der Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zum Ziel gesetzt, die Verkehrssicherheit durch Entwicklung von entsprechenden Maßnahmenvorschlägen zu erhöhen, die unter anderem auf der Beobachtung der relevanten Entwicklungen im Bereich der Statistik sowie Tiefenanalysen von Unfalldaten und Unfallmustern beruhen.

Informieren Sie sich über Unfallursachen und Unfallstatistiken im Bereich des Fuß- und Radverkehrs, verkehrssicheres Verhalten und kritische Stellen und Situationen, die eine besondere Aufmerksamkeit erfordern.

Straßenverkehrsunfälle mit dem Rad oder zu Fuß

Im Jahr 2009 verunglückten 5.456 Radfahrerinnen und Radfahrer auf Österreichs Straßen - davon 39 tödlich. Die Zahl der tatsächlich verletzten Menschen dürfte aber ein Vielfaches betragen. Studien haben in den vergangenen Jahren gezeigt, dass sehr viele Fahrräder technische Mängel aufweisen und häufig in der Dunkelheit unbeleuchtet sind. Die Fahrradverordnung verfolgt das Ziel, die Sicherheit von Fahrrädern durch zeitgemäße Ausrüstungsbestimmungen zu erhöhen. Daher werden auch Hersteller, Importeure und de Handel (=Inverkehrbringer) aufgrund des Produktsicherheitsgesetzes verpflichtet, Fahrräder nur mit der entsprechenden Sicherheitsausrüstung zu verkaufen.

Im Jahr 2009 ereigneten sich in Österreich insgesamt 4.115 Straßenverkehrsunfälle mit Personenschaden, an denen Fußgänger beteiligt waren. 3.995 Fußgängerinnen und Fußgänger wurden dabei verletzt und 101 getötet.

Fahrradhelm? Schon alt genug für eigene Entscheidungen?

Spätestens wenn man endlich alleine aufs Rad steigen darf, werden Entscheidungen fällig:

  • Fahre ich auch, wenn mein Fahrrad grobe Mängel (zum Beispiel nur eine funktionierende Bremse) hat?
  • Imponiere ich meinen Freunden mit waghalsigen Fahrmanövern im Verkehr?
  • Und die wohl wichtigste Frage: Verzichte ich auf den Helm, weil meine Freunde mich dann „uncool“ finden könnten?

Nur ein passender Helm, der auch richtig eingestellt ist, kann dein Leben wirklich schützen.
Wie kinderleicht man einen Helm passend einstellt, erfährst du auf der Website "Radworkshop" der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA).

Auf der Website des Automagazins "auto mobil" vom Fernsehsender VOX findest du einen Film über einen Buben nach seinem Fahrradunfall (Unfallakte Stukenbrock).

Schutzhelmpflicht für radfahrende Kinder bis 12 Jahre

Kick-, Snake- und Skateboarder, Micro-Scooter, Scooter und Sidewalker

Entgegen der weitverbreiteten Meinung sind die Benützer von Micro-Scootern, Sidewalker und Kickboards vom Gesetz her nicht mit Inline-Skatern gleichgestellt. Während Inline-Skater sowohl Gehsteige, Gehwege, Wohnstraßen und Fußgängerzonen als auch Radfahranlagen (einzige Ausnahme: Radfahrstreifen außerhalb des Ortsgebietes) befahren dürfen, gelten für die Benützer der anderen Fortbewegungsmittel unterschiedliche Vorschriften.



Fundstelle: http://www.bmvit.gv.at/verkehr/ohnemotor/sicherheit/index.html
Stand: 01.12.2014