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Aktuelle Projekte

Donaukanal

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Mauerquerschnitt mit Gewindepfahl
Rechte: DHK

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Einbau eines Gewindepfahls
Rechte: DHK

Sanierung der Kaimauern und Vorkaimauern

Der Kaimauerbereich des Donaukanals besteht aus circa 110 Jahren alten Ufermauern bzw. Kaimauerkonstruktionen die infolge mäßiger Tragfähigkeit mittelfristig zu ertüchtigen sind.

Die Mauern werden seit 1995 permanent überwacht und auf Grund der beobachteten Verformungen und Gefährdungsabschätzungen abschnittsweise nach Dringlichkeitseinstufung saniert.

Seit Beginn der Kaimauersanierung im Jahr 1998 wurden bisher 12 Abschnitte inklusive die Rampen bei Augartenbrücke, Salztorbrücke, Herrmannpark und Aspernbrücke mit einer Gesamtlänge von ungefähr 3.500 Laufmeter saniert.

Gemäß Dringlichkeitseinstufung sind noch 10 Abschnitte mit einer Gesamtlänge von circa 3.150 Laufmeter zu sanieren.

Erfolgte oder notwendige Maßnahmen:

  • Einbau von Eisenstabpfähle – GEWI Pfähle, die der Ableitung und Aufnahme der Kräfte dienen und die Mauern entlasten.
  • Herstellung einer Hochdruckbodenvermörtelung (HDBV) „Rucksackes“ zur Verbesserung der inneren Standsicherheit und Stabilisierung der Mauern durch das Verfüllen bzw. Injizieren von Zementsuspension in poröse Mauerbereiche sowie zur Reduktion der verbleibenden Belastung durch Vergrößerung des Mauergewichtes und zur Abschirmung der Mauern gegen den Erddruck.

Bauzeit: für alle 10 Abschnitte ungefähr 10 Jahre
Gesamtkosten: circa 31.000.000 Euro

Krandepot

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Das Krandepot südlich des Schleusengebäudes
Rechte: DHK

Sanierung

Das Krandepot bzw. ehemalige Kettenmagazin befindet sich südlich des Schleusengebäudes und stellt einen nach den Plänen von Otto Wagner zur Jahrhundertwende errichteten zweigeschossigen Bau dar. Das Krandepot steht unter Denkmalschutz und wurde bzw. wird über die Jahrzehnte je nach Anforderung als Hochwasserschutz-Expositur, Werkstätte und Lagerraum genutzt.

2003 erfolgte eine Begutachtung des Gebäudes mit der Aufnahme von zahlreichen Schäden und Mängel. In der Zwischenzeit wurden Sanierungs- und Adaptierungsarbeiten im inneren des Gebäudes sowie an den Innenfenstern vorgenommen.

In den nächsten Jahren sind Sanierungsarbeiten am bestehenden Dach, der Fassade, den Außenfenstern und Türen geplant.

Bauzeit: ungefähr 2 Jahre
Gesamtkosten: circa 300.000 Euro

Marchfeldschutzdamm Schwarzes Loch - Schönauer Schlitz

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Marchfeldschutzdamm, Bereich Schwarzes Loch - Schönauer Schlitz
Rechte: DHK

Sanierung

Der bestehende Marchfeldschutzdamm (MFSD) wird vom Ende des Hafenumschließungsdammes auf Wiener Stadtgebiet in stromabwärtiger Richtung (orographisch linkes Ufer) bis zum Schönauer Schlitz (Niederösterreich) saniert und auf ein maximales Hochwasserereignis von 14.000 Kubikmeter pro Sekundes aufgehöht. Der Marchfeldschutzdamm beherbergt in diesem Abschnitt international bedeutende Vorkommen an Orchideen-, Trocken- und Halbtrockenrasenstandorte, für die – in Abstimmung mit dem Nationalpark Donauauen – umfassende Sicherungsmaßnahmen zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt entwickelt wurden.

Bauzeit: September 2009 bis März 2012
Gesamtlänge: ungefähr 8,2 Kilometer
Gesamtkosten: circa 10.000.000 Euro

Schleusengebäude

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Wehr- und Schleusenanlage in Wien Nussdorf
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Sanierung

Das unter Denkmalschutz stehende Schleusengebäude bzw. Verwaltungsgebäude neben dem Nussdorfer Wehr und der Schemerlbrücke wurde 1894-1898 nach Plänen von Otto Wagner erbaut. Hierbei handelt es sich um einen drei- bis viergeschossigen sezessionistischen Bau mit einem Dachaufsatz, der sogenannten „Laterne“, die als Beobachtungsstation diente.

2003 erfolgte eine Begutachtung des Gebäudes mit der Aufnahme von zahlreichen Schäden und Mängel. In der Zwischenzeit wurden umfangreiche Sanierungsarbeiten im Inneren des Gebäudes sowie an den Infrastrukturleitungen vorgenommen.

In den nächsten Jahren ist die wärmetechnische Verbesserung und Sanierung des Daches, die Instandsetzung der Laterne zur verbesserten Nutzung sowie Sanierungen an den Fenstern und der Fassade geplant.

Bauzeit: ungefähr 2 Jahre
Gesamtkosten: circa 1.000.000 Euro

Hochwasserschutzanlage Hainburg

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Donau vor Hainburg
Rechte: DHK

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Hochwasserschutz Hainburg
Rechte: DHK

Sanierung

Die Hochwasserschutzanlage Hainburg befindet sich am rechten Donauufer im Bereich von Stromkilometer 1.883,67 bis 1.884,33 gelegen und besteht aus den Brückenpfeilern der Bahnlinie Wien - Pressburg und den dazwischen liegenden Hochwasserschutzmauern inkl. mobilen Dammbalken, die zum Verschließen der bestehenden Durchgänge im Hochwasserfall dienen.

Die Sanierung vermindert im Hochwasserfall die Durchsickerung der Hochwasserschutzmauern durch bestehende Risse und Anschlussfugen sowie die Unterströmung. Vermindert werden dadurch die landseitigen Wasseraustritte und die Unterspülung der Fundamente.

Weiters wird durch die Aufhöhung der Hochwasserschutzmauern und der Dammbalkenverschlüsse das Freibord erhöht, wodurch die Hochwassersicherheit verbessert wird.

Geplante Bauzeit: Herbst 2011 - Frühjahr 2012
Gesamtkosten: circa 1.200.000 Euro



Fundstelle: http://www.bmvit.gv.at/verkehr/schifffahrt/hochwasserschutz/dhk/projekte_aktuell/index.html
Stand: 28.11.2011