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Sozialökonomie

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Die Donauinsel unter Wasser
Rechte: bmvit

Die gesetzesmäßige Verankerung auf Hochwasserschutz im Zuge der Art. 15a B-VG Vereinbarung Hochwasserschutz (einzigartig im gesamten Donaukorridor) stellt einen sozialen Meilenstein in der Entwicklung der Schutzwasserwirtschaft für die Bevölkerung dar.

Durch zeitgemäßes Informations- und Kommunikationsmanagement (Projektsvorstellungen bei Bürgerversammlungen, Zufriedenheitsevaluierung durch Meinungsbefragung) wurde die Wünschen, Anregungen und Beschwerden der betroffenen Bevölkerung und Gemeinden von der Planungsphase bis zur Umsetzungsphase bestmöglich berücksichtigt

Im Zuge der Absiedelungsprogramme, in deren Rahmen 80 Prozent des Schätzwertes des Abbruchobjektes abgelöst werden, können durch die Eigentümer zeitgemäße dem neusten Stand der Technik entsprechende Wohn- und Betriebsobjekte errichtet werden.

Positive Kosten-Nutzenanalysen bestätigen die Wirtschaftlichkeit, Zweckmäßigkeit und Sparsamkeit der gesetzten Hochwasserschutzmaßnahmen. Bereits nach ein bis zwei größeren Hochwasserereignissen haben sich die Investitionen amortisiert.

Hochwasserschutz fördert die Standortsicherung von Gewerbe und Industrie, Fremdenverkehr, Freizeitwirtschaft, Gastronomie und wirkt der Abwanderung aus dem ländlichen Raum entgegen.



Fundstelle: http://www.bmvit.gv.at/verkehr/schifffahrt/hochwasserschutz/stategien/sozialoekonomie/sozialoekonomie.html
Stand: 06.06.2013