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Alkohol-Interlock zur Qualitätssicherung

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Titelbild
Rechte: bmvit

Band 013

Autorinnen und Autoren: Alexandra Kühnelt-Leddihn, Alexander Chloupek, Anita Eichhorn, Nikolaus Authried, Susanne Pröstl, Alexander Fürdös

Über den Inhalt

Alkohol-Interlocks dienen der Sicherheit im Straßenverkehr, da sie Unfälle, die durch Alkoholkonsum verursacht werden, bereits vor Fahrtantritt verhindern helfen. In einem Pilotversuch erklärten sich 23 Transportunternehmen dazu bereit, mindestens einen Lastkraftwagen (Lkw) ihres Unternehmens mit einem Alkohol-Interlock auszustatten. Während des vordefinierten Erhebungszeitraums von circa sechs Monaten waren 31 Lkw auf Österreichs Straßen unterwegs.

Es konnte nur eine sehr geringe Anzahl (0,54 Prozent) von Messungen erhöhter Alkoholkonzentrationen festgestellt werden, allerdings wurde in 6,35 Prozent der Fälle das Gerät mittels Überbrückungsschalter umgangen. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit erwiesen sich die Geräte als praktikabel. Zusätzlich durchgeführte Befragungen haben ergeben, dass sowohl Lenkerinnen und Lenker als auch Unternehmerinnen und Unternehmer dem Einsatz von Alkohol-Interlocks generell positiv gegenüberstehen.

Um die Einführung von Alkohol-Interlocks auf dem Transportsektor voranzutreiben, wird eine Vereinfachung der datenschutzrechtlichen Meldung des Einsatzes solcher Geräte dringend empfohlen. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, kann der verpflichtende Einsatz dieser Geräte bei Ausschreibungen im öffentlichen Sektor diskutiert werden. Generell sollte auch auf die soziale Verantwortung aller Unternehmen hingewiesen werden. Um den finanziellen Aufwand für die betroffenen Unternehmen zu minimieren, wird darüber hinaus empfohlen, Anreize in Form von Förderungen zu schaffen.

Verfügbarkeit des Bandes:



Fundstelle: http://www.bmvit.gv.at/verkehr/strasse/publikationen/sicherheit/vsf/13_alkoholinterlock/13_alkoholinterlock.html
Stand: 14.12.2017