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Instandsetzung von chloridhältigem unbewehrtem Beton

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Titelbild
Rechte: bmvit

Problematik von Tunnelanstrichsystemen

Band 024

Autoren: Christian Dillig, Stefan Krispel, Stefan Machtrenker, Martin Peyerl

Über den Inhalt

In den letzten Jahren waren vermehrt Schäden an Tunnelbeschichtungen festzustellen. Die Schäden treten in unterschiedlichen Intervallen auf, teilweise sogar wenige Wochen nach Verkehrsfreigabe. Einerseits wurde ein Ablösen der Anstrichschicht, andererseits wurde aber auch ein Absprengen des unter dem Anstrich befindlichen Instandsetzungsmörtels vom Altbeton festgestellt. Diese Schäden führen aus mehreren Gründen zu einer Erhöhung des Gefährdungspotentials der Infrastrukturbenutzer, das heißt die Verkehrssicherheit in Tunnel wird deutlich reduziert durch:

  • Reduktion der Helligkeit durch Fehlstellen (abgelöste Bereiche) im Anstrich
  • Verstärkte Schmutzablagerungen durch rauere Oberfläche beziehungsweise an den Rändern der Fehlstellen
  • Irritationen der Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer durch Fehlstellen (Lichtbrechung, optische Eindrücke, etc.)
  • Gefährdung der Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer durch abgesprengte Instandsetzungsmörtelteile
  • Verringerte Reinigungsfähigkeit, da eine Verstärkung des Ablöseeffektes durch die Tunnelreinigung hervorgerufen wird, wenn bereits Fehlstellen vorhanden sind
  • Erhöhung der Beleuchtungskosten (höhere Verschmutzung beziehungsweise fehlende Anstrichbereiche)
  • Erhöhung der Unfallhäufigkeit beziehungsweise des Unfallrisikos aufgrund vermehrter durch Sanierungsmaßnahmen hervorgerufener Tunnelsperren bzw. Teilsperren.

Verfügbarkeit des Bandes:



Fundstelle: http://www.bmvit.gv.at/verkehr/strasse/publikationen/sicherheit/vsf/24_beton/24_beton.html
Stand: 14.12.2017