Direkt zum Inhalt ~

Social-Media-Navigation

Sprach-Navigation



Die Rettungsgasse auf Österreichs Straßen

Bild vergrößern
Eine Rettungsgasse
Rechte: DI Bruno Hersche

Auf den österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen ist die Rettungsgasse Pflicht. Damit geht eine von der Autobahnen- und Schnellstraßen- Finanzierungs- Aktiengesellschaft (ASFINAG) unterstützte langjährige Forderung der Einsatz- und Rettungsorganisationen in Erfüllung.

Was ist die Rettungsgasse?

Fahrzeuglenkerinnen und -lenker sind verpflichtet, bei Stocken des Verkehrs eine Gasse zu bilden, um Einsatzfahrzeugen die Durchfahrt zu ermöglichen.

  • Bei 2-streifigen Straßenabschnitten: Die Fahrzeuglenker sind verpflichtet in der Mitte eine Gasse zu bilden
  • Bei 3 oder 4-streifigen Straßenabschnitten: Die Fahrzeuglenker sind verpflichtet zwischen dem äußerst linken und dem daneben liegenden Fahrstreifen eine Gasse zu bilden.

Welche Vorteile bringt die Rettungsgasse?

  • Einsatzkräfte sind schneller und sicherer am Unfallort
    • rascheres Eintreffen und Vorankommen der Einsatzfahrzeuge
    • breitere Zufahrtsmöglichkeit für schwerere Einsatz- und Bergefahrzeuge
    • keine Behinderung der Zufahrt durch liegen gebliebene defekte Fahrzeuge oder missbräuchliche Verwendung des Pannenstreifens.
  • Schnellere Versorgung von Verletzten
    • Zeitgewinn von bis zu 4 Minuten (Erfahrungen aus dem Nachbarland Deutschland);
    • 1 Minute = 10 Prozent mehr Überlebenschance, dass heißt, die Rettungsgasse steigert die Überlebenschancen um 40 Prozent.
  • Klare und eindeutige Verhaltensregel für alle Verkehrsteilnehmer
  • System existiert bereits in Nachbarländern; einheitliches Prinzip mit den wesentlichen Nachbarländer Deutschland, Schweiz, Tschechien und Slowenien
  • Die Rettungsgasse dient der Verkehrssicherheit.


Fundstelle: http://www.bmvit.gv.at/verkehr/strasse/sicherheit/rettungsgasse/rettungsgasse.html
Stand: 01.04.2019