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Ausbauplan Bundesverkehrsinfrastruktur

Colage mit einer Lokomotive und einer Autobahn

Das österreichische Verkehrssystem ist geografisch ein zentraler Bestandteil eines europäischen Gesamtsystems. Es ist unbestritten, dass ein leistungsfähiges Verkehrssystem in Österreich ein wichtiges Entscheidungskriterium für wirtschaftliche Entwicklung und Industrieansiedlung und darüber hinaus die Grundlage für die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung des Landes darstellt. Es ist ebenso unbestritten, dass ein leistungsfähiges und barrierefrei zugängliches Verkehrssystem in Österreich ein wesentliches Kriterium für die Gewährleistung der Mobilität der Menschen in Österreich ist und als wesentlicher Faktor für die Erhaltung der Lebensqualität bewertet wird.

Die Entscheidungen zum Aus- und Umbau der Infrastruktur sind aufgrund der entstehenden Kosten und der Langfristigkeit der Infrastrukturnutzung von großer Tragweite. Das BMVIT ist bestrebt, diese Entscheidungen fundiert aufzubereiten und eine klare Strategie für die Verkehrsinfrastruktur vorzugeben.

Leitstrategie des BMVIT über die Ausgestaltung der Eisenbahninfrastruktur

Die EU-Mitgliedstaaten haben eine Leitstrategie zu veröffentlichen, nach welchen Gesichtspunkten die Eisenbahninfrastruktur ausgestaltet werden soll, um auf Grundlage einer dauerhaft tragfähigen Finanzierung dem künftigen Mobilitätsbedarf im Hinblick auf die Instandhaltung, die Erneuerung und den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur gerecht zu werden [Rechtsgrundlage: Artikel 8 der Richtlinie 2012/34/EU].

Überdies soll auf die allgemeinen Erfordernisse für das Eisenbahnsystem der Europäischen Union einschließlich der Zusammenarbeit mit benachbarten Drittstaaten Bedacht genommen werden.

Die geforderte Leitstrategie musste in Österreich nicht inhaltlich neu entwickelt werden, denn eine solche bestand bereits. Der im Dezember 2012 der Öffentlichkeit vorgestellte Gesamtverkehrsplan für Österreich enthielt bereits eine Eisenbahnleitstrategie, die mit dem Zielnetz 2025+ und mit der Verkehrsprognose 2025+ im Einklang steht.

Die österreichische Leitstrategie zur Ausgestaltung der Eisenbahninfrastruktur wurde nun nochmals transparent zusammengefasst. Vor der Veröffentlichung der Leitstrategie waren die betroffenen Gebietskörperschaften, die Sozialpartner und andere Interessenvertretungen einschließlich der Eisenbahnunternehmen anzuhören. Diese hatten die Möglichkeit bis 26. Mai 2017 Äußerungen zur Leitstrategie abzugeben. Die nun vorliegende Fassung der Leitstrategie enthält auch die Anpassungen aufgrund der Rückmeldungen aus der Konsultation.

Leitstrategie Eisenbahninfrastruktur (pdf 560 KB)

Verkehrsprognose Österreich 2025+ (VPÖ2025+)

Einheitliches Verkehrsmengengerüst als eine der Entscheidungsgrundlagen

Als Grundlage für die Bewertung der Infrastrukturvorhaben dienen die Ergebnisse des Projektes Verkehrsprognose Österreich 2025+ als fundierte Einschätzung der zukünftigen Entwicklung der Verkehrsnachfrage.

  • Hintergrund und Aufgabenstellung
  • Methode der Verkehrsprognose Österreich 2025+
  • Szenarien und Prognosehorizonte
  • Berücksichtigung der Wirtschaftskrise
  • Ergebnisse der Prognose

Zusammenfassung VPÖ2025+ [barrierearm] (pdf 1,7 MB)

Ausbauplan ASFINAG

  • Überblick Bauprogrammentwurf 2013 ff.
  • Methodische Entwicklung des Zielnetzes
    • Bereich Neubau
    • Bereich Bestandsnetz
    • Entwicklung von Rastplätzen
  • Bauprogramm 2013-2018
    • Bereich Neubau
    • Bereich Bestandsnetz

Zielnetz 2025+ und Ausbauplan ÖBB

  • Die Grundlagen und die Realisierung der verkehrspolitischen Ziele
  • Verkehrsprogose
  • Das Zielnetz unterstützt die Ziele von Eigentümer und ÖBB
  • Systemadäquanz
  • Kapazitätssteigerung und Knoten/Kantenzeiten

Gemeinsame Darstellung aller Rahmenplan-Projekte von ÖBB und ASFINAG

Für die jeweils aktuellsten Informationen zu den einzelnen Projekten darf auf folgenden Websites verwiesen werden:

Inhaltlicher Stand: 11.09.2019