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Gesamtwirtschaftliche Bewertungsverfahren

Aufgrund des hohen finanziellen Risikos sollten Verkehrsinfrastrukturinvestitionen nicht vom Zufall, Meinungen oder Behauptungen geleitet sein. Die hohen Investitionskosten und die mehrdimensionalen Ausprägungen der Wirkungen erfordern komplexe, wissenschaftlich fundierte Entscheidungshilfen.

In Österreich wurde bisher keine standardisierte Vorgehensweise zur Bewertung von Infrastrukturprojekten entwickelt. Daher wurde im Zuge der Bewertung von Schieneninfrastrukturprojekten ein standardisiertes Bewertungsverfahren – eine erweiterte Kosten-Nutzen-Analyse – gemeinsam vom Institut für höhere Studien IHS, dem Ingenieurbüro Kriebernegg Kaufmann, dem Joanneum Research, der ÖBB-Infrastruktur dem Wirtschaftsforschungsinstitut WIFO und der Wirtschaftsuniversität Wien entwickelt. Dabei wurden die ökonomischen, ökologischen und sozialen Auswirkungen analysiert. Das Verfahren liefert Aussagen zu den gesamtwirtschaftlichen Effekten von Infrastrukturinvestitionen.

Die österreichische Nachhaltigkeitsstrategie des Bundes aus dem Jahr 2002 formuliert im Handlungsfeld „Österreich als Lebensraum“ die Leitziele „Mobilität nachhaltig gestalten“, „die Verkehrssysteme optimieren“ und formuliert damit die nachhaltige Verkehrsentwicklung in Österreich.

Im Generalverkehrsplan Österreich werden diese nationalen und internationalen verkehrspolitischen Grundsätze aufgegriffen und in ein daran ausgerichtetes Infrastrukturprogramm für die Verkehrsträger Straße, Schiene und Donau eingebracht. So soll durch die Wiederbelebung des Schienenverkehrs, die Verwirklichung der Intermodalität und eine wirksame Tarifpolitik mittels Harmonisierung der Verkehrssteuern und Infrastrukturbenützungsabgaben auf Dauer eine tragfähige, verkehrspolitisch nachhaltige Entwicklung verfolgt werden.

Gesamtwirtschaftliche Bewertungsverfahren (pdf 2,1 MB)

Inhaltlicher Stand: 11.09.2019